© Britta Pedersen

Revision eingelegt: Bayreuther Vergewaltigungsprozess wird möglicherweise neu verhandelt

Der Vergewaltigungsprozess gegen einen Shishabar-Betreiber in Bayreuth hat in der Region für einiges Aufsehen gesorgt. Vergangene Woche war der Mann zu einer Haftstrafe von fünf Jahren und einem vorgeschalteten Drogenentzug verurteilt worden.

Jetzt legen seine Anwälte Revision ein, es habe keine Vergewaltigung gegeben. Das war auch während des Gerichtsverfahrens in Bayreuth immer wieder der Kernstreitpunkt.

Der Fall hatte deswegen Aufsehen erregt, weil die Ermittler zeitweise von einer Gruppenvergewaltigung ausgegangen waren. Der Angeklagte soll sein 22-jähriges Opfer unter einem falschen Vorwand in seine Wohnung gelockt und dort zum Geschlechtsverkehr gezwungen haben, während drei andere Männer anwesend waren.  Ein Zeuge, der den 30-Jährigen anrief, hatte im Hintergrund die Frau schreien hören und sie befreit. Der Angeklagte selbst beteuert,  der Geschlechtsverkehr sei einvernehmlich gewesen.