Rote Krankenhausampel in Kronach: Dort gelten schon seit gestern verschärfte Corona-Regeln

Für ganz Bayern droht die Krankenhausampel auf rot zu springen, weil inzwischen fast 600 Intensivbetten im  Freistaat mit Corona-Patienten belegt sind.

Im Landkreis Kronach steht die Krankenhausampel seit gestern schon auf rot, der Landkreis gilt als Hotspot, weil er eine 7-Tage-Inzidenz von 432 hat, plus die zur Verfügung stehenden Intensivbetten im Landkreis Kronach sind zu über 80 Prozent ausgelastet. Das bedeutet, dass im Landkreis Kronach jetzt schon die Corona-Regeln verschärft werden, wie ex für ganz Bayern mit der roten Krankenhausampel droht.

Die Maskenstandards werden auf FFP2- angehoben, für Kinder von 6 bis 16 reichen medizinische Masken. Für die Gastronomie, Beherbungsunternehmen und körpernahe Dienstleistungen gilt jetzt 3G plus. Nichtimmunisierte können also nur mit aktuellem PCR-Test teilnehmen. Schüler, die der regelmäßigen Testung im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, sind davon ausgenommen.

Da, wo bisher 3G galt, gilt nun 2G, in Betrieben mit mehr als zehn Mitarbeitern gilt 3G, getestet bedeutet, zweimal die Woche ein Schnelltest. Diese Regelung gilt auch für alle, die während ihrer Arbeit Kontakt zu anderen Personen haben, egal ob Kunden, andere Beschäftigte oder sonstige Personen, ÖPNV und Handel sind ausgenommen.