Rücknahme der „Osterruhe“: oberfränkischer CSU-Vorsitzender findet Rückzieher sinnvoll

„Das Beste an der Entscheidung vom Montag ist, dass sie zurückgenommen worden ist.“ Das sagt Hans-Peter Friedrich, der oberfränkische CSU-Vorsitzende, mit Blick auf die zusätzlichen Osterruhetage, die die Ministerpräsidentenkonferenz beschlossen und Kanzlerin Merkel zurückgenommen hatte. Im Radio Plassenburg-Interview macht Friedrich deutlich, es sei eine Entscheidung gewesen, die niemandem mehr zu erklären gewesen sei. Die Pandemiebekämpfung funktioniere aber nur, wenn die Bürger mitgehen und das erreiche man, indem Entscheidungen und Maßnahmen nachvollziehbar und einleuchtend seien.

Das Hin und Her in dieser Woche habe nach Friedrichs Worten gezeigt, dass man die Entscheidungsfindung vielleicht nicht nur den Ministerpräsidenten und der Kanzlerin überlassen, sondern die Breite der Parlamente auf Bundes- und Landesebene einbeziehen sollte.

Man dürfe das Virus zwar nicht unterschätzen – trotzdem müsse man soziale Kontakte unter Auflagen zulassen und nicht nur strikt verbieten. Das sei in den letzten Monaten falsch gemacht worden, so Friedrich abschließend.

 

(Bildnachweis: www.hans-peter-friedrich.de/pressebilder)