Touristen stehen auf der Marienbrücke vor dem Schloss Neuschwanstein., © Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild

Sanierung der Marienbrücke beginnt am Montag

Die Sanierung der seit mehr als einem Jahr gesperrten Marienbrücke bei Schloss Neuschwanstein soll am Montag beginnen. An der bei Touristen als Aussichtspunkt beliebten Brücke in Schwangau (Landkreis Ostallgäu) müssten wegen statischer Probleme mehrere Felsanker ausgetauscht und weitere neu in den Felsen getrieben werden, teilte das bayerische Finanzministerium am Mittwoch mit. Ziel sei, die Brücke im Sommer wieder öffnen zu können. Das Ministerium rechnet laut einer Sprecherin mit Kosten von knapp 600 000 Euro für die Sanierung.

Finanzminister Albert Füracker (CSU) sprach von anspruchsvollen Arbeiten an der etwa 90 Meter hohen Brücke. Wegen der alpinen Lage werde das Material «teilweise sogar per Hubschrauber angeliefert». Die statischen Probleme an der Brücke waren schon im Februar 2021 entdeckt worden, seitdem war die Marienbrücke gesperrt.

Die Marienbrücke hatte Bayerns König Maximilian II. in den 1850er Jahren als hölzernen Reitsteg für seine Frau Marie errichtet. Sein Sohn König Ludwig II. ersetzte diesen durch eine Eisenkonstruktion. 1978 musste die Brücke neu gebaut werden.