Schlachthof in Kulmbach bleibt kommunalpolitisches Thema: Auch Kulmbacher FDP äußert sich

Der Kulmbacher Schlachthof bleibt kommunalpolitisches Thema. Nun äußert sich auch die FDP in Kulmbach. Nach Worten des FDP-Stadtrats Thomas Nagel gehe es im Kulmbacher Schlachthof allein um bauliche und technische Fragen, menschliche Schwächen, die umfassend abstellbar seien, und kommunalpolitische Weichenstellungen. Er böte dagegen keinen Grund, den Menschen im Landkreis Kulmbach ein schlechtes Gewissen einreden zu wollen, Fleisch zu kaufen. Weiterhin heißt es, dass die Kulmbacher FDP schon vor Jahren die Vision eines neuen Schlachthofs als Genossenschaftsbetriebs angeregt hätte. Im vergangenen Juli habe Nagel außerdem um einen fraktionsübergreifenden Termin im Schlachthof gebeten und Bedenken über den Zustand geäußert. Allein die Aussicht auf eine neue Betäubungsmethode sei nicht so Lösung für die offensichtlichen Probleme und auch kein Ersatz für marode Leitungen oder Kühlungen, heißt es abschließend. Stattdessen müsse der Schlachthof völlig neu aufgestellt werden.