Schnee und Glätte: viele Unfälle in der Region

Das große Schneechaos ist bei uns zwar zum Glück ausgeblieben. Die starken Schneefälle am Wochenende in ganz Oberfranken haben dennoch zu einer Häufung von Unfällen geführt. Allein am Samstag Morgen haben sich innerhalb von nur drei Stunden insgesamt 24 Unfälle ereignet. Die meisten ereigneten sich auf der A 9, gefolgt von den Bundesstraßen B 173 und B 303. Drei Menschen sind dabei verletzt worden. Der Sachschaden wird auf über 120.000 Euro geschätzt.

Eine fünfköpfige Familie hatte auf der A 9 bei Leupoldsgrün einen Schutzengel dabei. Der VW-Sharan geriet wegen nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern und stieß seitlich gegen einen Sattelzug. Eines der drei Kinder an Bord wurde schwer verletzt.

Großes Glück hatte ein 30-Jähriger auf der B 173. Bei Schwarzenbach am Wald ist plötzlich eine zirka 35 Meter hohe Fichte wegen zu großer Schneelast auf die Straße gekippt. Der Autofahrer hatte keine Möglichkeit, dem fallenden Baum auszuweichen. Die Fichte schlug auf das Autodach, der Fahrer blieb zum Glück unverletzt. Ein nachfolgender VW-Fahrer konnte ebenfalls nicht mehr anhalten und fuhr in den bereits liegenden Baum.

Auf der B 303 bei Tröstau war am Samstagmorgen ein Sattelzug auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern geraten. Dabei brach der Auflieger aus und der Sattelzug überquerte die gesamte Fahrbahn bis ins Bankett. Dort schlitterte er noch ca. 30 Meter im Straßengraben entlang, bis sich die Sattelzugmaschine und der Auflieger so verkeilten, dass der Zug zum Stillstand kam. Der Auflieger blockierte die Fahrbahn halbseitig. Der Verkehr war dadurch für mehrere Stunden eingeschränkt. Das Gespann musste mit einem Abschleppfahrzeug geborgen werden.