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Schulöffnungen ab Montag: Viele müssen zu Hause bleiben

München (dpa/lby) – Trotz Lockerungen der Corona-Maßnahmen an bayerischen Schulen werden zahlreiche Schüler im Freistaat auch am Montag weiter zu Hause bleiben müssen.

Zwar dürfen von der kommenden Woche an überall dort, wo die Sieben-Tage-Inzidenz von 100 nicht überschritten wird, neben Schülern in Grundschul- und Abschlussklassen auch die weiterführender Klassen wieder mindestens mit Wechselunterricht starten. Die Regionen, in denen das gilt, werden aber weniger.

Das bayerische Innenministerium listete mit Stand Freitag 23 Hotspots auf, in denen die Marke von 100 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen überschritten wurde.

Darüber hinaus meldete beispielsweise auch die Stadt Regensburg, die nicht auf der Liste des Innenministeriums steht, dass dort – mit Ausnahme der Abschlussklassen – an den Schulen auch von Montag an weiter Distanzunterricht stattfinden soll. In Kinderbetreuungseinrichtungen und in Kindertagespflegestellen wird dort wieder auf Notbetreuung umgestellt.

Die Landkreise und kreisfreien Städte müssen immer freitags bekanntgeben, welche Inzidenzeinstufung dort gilt. Maßgeblich sind dabei die Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI). Neu ist, dass die Einstufung dann für die komplette darauffolgende Kalenderwoche gilt. Damit soll ein mögliches tägliches Hin und Her zwischen Schulöffnungen und -schließungen in einer Region vermieden werden.

Gut möglich, dass die Zahl der Schulen mit Distanzunterricht schon in der zweiten Woche nach der offiziellen Schulöffnung noch weiter steigt. Am Sonntag – zwei Tage nach dem Stichtag am Freitag – lagen laut RKI schon 34 Städte und Landkreise in Bayern über der 100er-Inzidenz – elf mehr als auf der Liste des Innenministeriums vom Freitag. Spitzenreiter war die Stadt Hof mit einer Inzidenz von 320,8.

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