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Schulstart mit Masken: Minister verschenken Schultüten

München (dpa/lby) – Bunt, einfarbig, selbstgenäht oder gekauft – zum Schulstart am Dienstag mussten die knapp 1,7 Millionen Schüler in Bayern Corona-Masken tragen. Für Kinder und Jugendliche ab der fünften Klasse gilt die Maskenpflicht sogar während des Unterrichts, um das Ansteckungsrisiko zu senken, zunächst bis Ende kommender Woche. Grundschüler dürfen den Mund-Nasen-Schutz dagegen abnehmen, wenn sie an ihrem Platz sitzen.

Besondere Exemplare gab es für eine Grundschulklasse in München. Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) und Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) verteilten am Dienstag Schultüten an Zweitklässler. Neben einem Block und Stiften waren darin auch Corona-Masken mit einem Bild des bayerischen Löwen.

Herrmann dankte zudem den Frauen und Männern, die als Schulweghelfer im Einsatz sind, zum Teil seit Jahrzehnten. «31 500 ehrenamtliche Schulweghelfer sichern bei Wind und Wetter den Schulweg ab. Vergelts Gott dafür!», schrieb der Staatskanzleichef auf Twitter.

Zum Schutz vor Ansteckungen gilt an den ersten neun Schultagen für alle Lehrer und Schüler der weiterführenden Schulen eine Maskenpflicht auch im Unterricht. Grundschulen sind davon zunächst ausgenommen. Hier müssen aber, wie an allen Schulen im Land, außerhalb des Unterrichts Mund und Nase verhüllt werden. Im Unterricht müssen Grundschüler und Lehrer dem Plan der Staatsregierung zufolge erst Masken tragen, wenn die Zahl der Neuinfektionen innerhalb einer Woche in einer Region über den Grenzwert 50 steigt.