Schwerer Schlag für die Rodach: Nach dem Teerölunfall hoffen alle, dass die Reinigung des Bachbetts funktioniert

Sie galt als eines der bedeutendsten Fließgewässer im Frankenwald, die Rodach. Reiche Fischbestände gab es dort, Bachforellen, Äschen und im Unterlauf auch Barben und Nasen.
Nach einem schweren Umweltunfall mit einem kaputten Fass Teeröl bei Erlabruck im letzten Herbst ist das anders – es gab ein Fischsterben und die Behörden haben ausdrücklich vor dem Verzehr der Fische aus der Rodach gewarnt.
Seit März wird aufwändig saniert um das Teeröl aus dem Bachbett zu bekommen. Die Technik ist einmalig und mega-aufwändig. Der Bach wird umgeleitet, das Bachbett ausgebaggert, gereinigt und zurück in den Bach gegeben. Die große Frage ist, ob das so funktioniert, wie man es sich erhofft.
Der Bezirk Oberfranken mit seiner Fachberatung begleitet die Arbeiten mit seinen Fachleuten. Aktuell sind in Abstimmung mit den Landkreisen Kronach und Lichtenfels wieder Fischproben entnommen worden. Das Ergebnis erwartet man in vier bis sechs Wochen.

(Symbolbild)