Blick in den Industriehafen von Lubmin., © Stefan Sauer/dpa

Schwerin: Bayerische Hilfe für LNG-Anlandung noch unkonkret

Gut zwei Wochen nach Ankündigung bayerischer Unterstützung für die Anlandung von Flüssigerdgas (LNG) in Mecklenburg-Vorpommern gibt es nach Angaben der Schweriner Landesregierung noch keine konkreten Informationen. Es gebe keine Neuigkeiten, teilte Regierungssprecher Andreas Timm mit. Beide Landesregierungen seien aber im Gespräch.

Fachleute aus Bayern sollen in Mecklenburg-Vorpommern bei Genehmigungsverfahren helfen, um möglichst schnell Flüssigerdgas (LNG) im Nordosten anlanden zu können. Entsprechende Pläne hatten Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CDU) und seine Schweriner Amtskollegin Manuela Schwesig (SPD) Ende August vorgestellt. Details wurden nicht genannt.

Das Unternehmen Deutsche Regas plant, bereits Anfang Dezember mit einem schwimmenden Terminal LNG im vorpommerschen Lubmin anzulanden. Der Zeitplan gilt auch wegen ausstehender Genehmigungen als ehrgeizig. Von Lubmin aus führen Gasleitungen unter anderem auch nach Bayern. Nach Plänen der Bundesregierung soll in Lubmin später noch ein zweites Terminal in Betrieb gehen. Im Bemühen, unabhängiger von russischem Gas zu werden, setzt die Bundesregierung unter anderem auf LNG.