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Sibler: Klare Mehrheit in Kultur für neue Öffnungsregelungen

München (dpa/lby) – Die bayerischen Kulturschaffenden stehen nach Darstellung von Kunstminister Bernd Sibler (CSU) klar hinter der von der Staatsregierung beschlossenen Öffnung ihrer Veranstaltungen für Geimpfte und Genesene. «Ich habe ausschließlich positive Rückmeldungen erhalten», sagte Sibler am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Die überwiegende Mehrheit der bayerischen Staatsbühnen – wenn nicht alle – würden sich der Neuregelung anschließen, darüber hinaus auch zahlreiche Private.

Die Staatsregierung hatte am Montag beschlossen, dass von Mittwoch an Veranstalter und Gastwirte freiwillig die 2G-Regel oder die 3G-plus-Regel anwenden können. Demnach würden nur noch Geimpfte und Genesene (2G) oder zusätzlich auch mit einem PCR-Test negativ Getestete (3G plus) zugelassen. Ein Antigen-Schnelltest wie bei der bisherigen 3G-Regel würde dann nicht mehr ausreichen. Im Gegenzug würden Maskenpflicht, Abstandsregel, Alkohol-Ausschankverbot und Personenobergrenzen komplett entfallen.

Für Kulturveranstaltungen galt bisher noch die 3G-Regel – allerdings unterhalb von 5000 Besuchern ohne Personenobergrenze. Die Praxis habe gezeigt, dass 95 Prozent der Zuschauer ohnehin geimpft oder genesen gewesen seien – nur eine geringe Zahl habe ein negatives Testergebnis vorgezeigt, sagte Sibler. Er habe mit zahlreichen Intendanten und auch mit Vertretern der privaten Kulturszene, darunter mit den Kabarettisten Wolfgang Krebs und Django Asül gesprochen. Dort herrsche Erleichterung. Gerade die Kabarettisten sehnten das Ende der Maskenpflicht im Publikum herbei, weil dadurch die Interaktion mit den Zuschauern erschwert werde.

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