Sicherheitsmaßnahmen gegen die Geflügelpest: Halter im Landkreis Kulmbach müssen ihre Tiere schützen

Wer Enten, Gänse oder Hühner zuhause hat, muss die ab Freitag von fremden Personen und Wildvögeln abgrenzen. Hintergrund sind die präventiven Sicherheitsmaßnahmen gegen die Geflügelpest. Die werden Bayernweit per Allgemeinverfügung zum Schutz von Haus- und Nutzgeflügel angeordnet.
Andreas Koller vom Kulmbacher Veterinäramt:
Die Geflügelpest war über den Sommer bereits in Norddeutschland ein Problem und breitet sich jetzt auch nach Bayern aus. Aktuell gibt es in Bayern vier Fälle bei Nutzgeflügelbeständen. Das Kulmbacher Land ist bis jetzt verschont geblieben.
Die Allgemeinverfügung schreibt auch vor, dass keine wild lebenden Enten oder Gänse mehr gefüttert werden dürfen. Das normale Wildvogelfutter im Garten darf hängen bleiben.