Silvesterbilanz: Oberfranken rutscht friedlich ins neue Jahr

Die oberfränkische Polizei zieht eine positive Bilanz zum Jahreswechsel. Die Bevölkerung habe sich zum Großteil an die zwischen 21 Uhr und 5 Uhr geltende Ausgangssperre und die Infektionsschutz-Bestimmungen gehalten. Die Einsatzzentrale Oberfranken steuerte zwischen Silvesterabend, 19 Uhr, und Neujahrsmorgen, 7 Uhr, 178 Einsätze. Darunter waren mehrere Brände, 11 Körperverletzungsdelikte, 32 Ruhestörungen und ein Verstoß wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Insgesamt feierten die Bürger aber friedlich ins neue Jahr.

 

Kurz nach Mitternacht schlug eine Feuerwerksrakete auf einem Wohnhaus in Weismain ein und verursachte einen Dachstuhlbrand an dem Mehrfamilienhaus. Die Feuerwehr war mit 130 Einsatzkräfte vor Ort.  Der Schaden wird mit 10.000 Euro angegeben.

Sachschaden von etwa 100.000 Euro entstand bei einem Brand am Neujahrsmorgen gegen 2 Uhr in Münchberg. Dort brannte eine an eine Garage mit angebaute Holzlege. Die Flammen beschädigten mehrere Fahrzeuge und griffen auch auf die Fassade des Wohnhauses über.

Wegen der Ausgangsbeschränkungen gab es deutlich weniger Verkehrsunfälle. Sechs waren es insgesamt, bei einem wurde eine Person leicht verletzt.

Auch Bayernweit war dieses ruhige auch ein friedliches Sylvestern, das geht aus einer Bilanz von Innenminister Herrmann hervor.

Es war ein guter Start ins neue Jahr 2021 ,schreibt der Innenminister. Die meisten seien sehr vernünftig gewesen und hätten sich an die geltenden Corona-Regeln gehalten.