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Singulus dank Solarhunger Chinas auf Gewinnkurs

Kahl am Main (dpa/lby) – Der Maschinenbauer Singulus profitiert vom Willen zahlreicher Länder weltweit, den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern. Vor allem aus China erhält das auf Solartechnik spezialisierte Unternehmen kontinuierlich neue Aufträge. Zwei Drittel seines Umsatzes erlöst Singulus derzeit mit Maschinen für den asiatischen Markt. Die Franken sind deshalb trotz eines leichten Minus zum Ende des dritten Quartals auf Gewinnkurs, wie Singulus am Donnerstag in Kahl am Main (Landkreis Aschaffenburg) mitteilte.

Bis Ende September konnte der Spezialanlagenbauer seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr von 63,6 Millionen Euro auf 91,0 Millionen Euro steigern. Unter dem Strich bleibt zwar noch ein Minus von 1,6 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 1,4 Millionen Euro). Weil im Großanlagenbau die größten Einnahmen üblicherweise im dritten und vierten Quartal kommen, geht das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2018 dennoch weiterhin von einem einstelligen Gewinn aus. 2017 hatte das Unternehmen ein Minus von 1,6 Millionen Euro eingefahren.

Diese Prognose wird unterstützt durch die vollen Auftragsbücher mit einem Wert von 90,3 Millionen Euro Ende September (Vorjahreszeitraum: 99,7 Millionen Euro).

Singulus ist mit seinen 340 Mitarbeitern spezialisiert auf Anlagen, die Oberflächen beschichten und behandeln können. Beispiele dafür sind veredelte Glasscheiben oder auch metallische Oberflächen.