Sinkende Schülerzahlen: weiterfürende Schulen im Kulmbacher Land haben weniger Eingangsklassen

Im Kulmbacher Land gibt es weniger Schüler, einige Schulen bangen um ihren Bestand, andere müssen sehen, wie sie die Qualität halten. Das war laut Bayerische Rundschau Thema gestern im Schulausschuss des Landkreises Kulmbach.
Die an die Kulmbacher Berufsschule angegliederte Wirtschaftsschule in Neuenmarkt zum Beispiel wird im Herbst keine Eingangsklasse bilden können. Das ist ein Einschnitt, die Neuenmarkter Schule galt bisher als Erfolgsmodell und hat jedes Jahr neue Rekorde vermeldet. Jetzt gibt’s nur zwei Anmeldungen für die siebte Klasse. Schulleiter Alexander Batistella denkt für die Zukunft auch an Schüler aus anderen Landkreisen und will bei der Regierung von Oberfranken erreichen, dass die Neuenmarkter Wirtschaftsschule auch mit der Drei-, statt der Vierstufigkeit bestehen kann.
Der Trend zu weniger Schülern zeigt sich auch an den anderen weiterführenden Schulen im Kulmbacher Land:
An der Carl-von-Linde Realschule wird es im Herbst nur vier Eingangsklassen mit 110 Fünftklässlern geben, vergangenes Jahr waren es sechs. An den beiden Kulmbacher Gymnasien sind es zusammen 178.