Skandal aufarbeiten: Handwerkskammer für Oberfranken hat einen Zeitplan für den Neustart

40 Bewerbungen gibt’s für den Chefposten der Handwerkskammer für Oberfranken und es könnten noch mehr werden, bis Ende des Monats kann man sich noch bewerben. Hintergrund ist der Finanzskandal bei der HWK in dessen Konsequenz auch HWK-Präsident Zimmer zurückgetreten war; mittlerweile ermittelt die Staatsanwaltschaft in verschiedenen Bereichen und es gibt eine erste Anklage.

Die Handwerkskammer befindet sich in der schwersten Krise ihrer Existenz und will sich neu aufstellen. Dazu gehört auch, den Finanzskandal aufzuarbeiten. Vizepräsident Matthias Graßmann, der die Handwerkskammer inzwischen kommissarisch leitet, nennt im Nordbayerischen Kurier das erklärte Ziel, die Handwerkskammer für Oberfranken als Ansprechpartnerin für 16.000 Betriebe in der Region wieder in ruhige und stabile Fahrwasser zu bringen.

Anfang März will die HWK eine Bilanz des Skandals ziehen, im April soll dann die Vollversammlung einen neuen Präsidenten wählen.