© Daniel Bockwoldt

Solidarität gegenüber der Kulmbacher Wirtschaft gefragt: Nicht alle würden zweiten Lockdown überleben

Einige Kulmbacher Betriebe würden einen zweiten Lockdown nicht überleben. Davor hat Michael Möschel, der Vorsitzende des IHK-Gremiums Kulmbach im Gespräch mit Radio Plassenburg jetzt gewarnt. Ein einheitliches Bild für alle Betriebe im Landkreis Kulmbach lasse sich zwar nicht zeichnen, immerhin würden gerade die größeren Industrieunternehmen schon wieder von einer relativ guten Auftragslage sprechen. Gerade die kleineren Einzelhandels- und Gastronomiebetriebe bereiteten Möschel allerdings Sorgen. Sie hätten sich über den Sommer wieder etwas gefangen, bräuchten jetzt aber vor allem das Weihnachtsgeschäft. Aus diesem Grund appelliert er jetzt nochmal an alle, sich an die Abstandsregeln und die Maskenpflicht zu halten, auch aus Solidarität der Kulmbacher Wirtschaft gegenüber. Jetzt zähle es mehr als sonst, Rücksicht zu nehmen, so Möschel. Sonst könne die Pandemie irgendwann die Auswirkung haben, dass man im Landkreis Kulmbach auf einige Läden und Gastronomiebetriebe verzichten müsse.