Spitzenreiter beim Müll: Die Oberfranken werfen am meisten weg

613 Kilo Müll produziert jeder Bürger im Landkreis Kulmbach durchschnittlich pro Jahr. Das ist eine riesige Menge, von der die SPD-Landtagsfraktion mit einer Anfrage an das Umweltministerium erfahren hat. Damit liegen die Kulmbacher im oberfränkischen Trend, und alle oberfränkischen Städte und Landkreise gemeinsam deutlich über dem Bayerndurchschnitt.
Die Zahlen stammen aus dem Jahr 2016, es gibt also Hoffnung, dass sich da was verbessert hat, etwa mit dem KulmBecher als Alternative zum Wegwerfbecher für Coffee-to-go, den nennt das Umweltministerium als Beispiel.

Der Durchschnittsmüllwert im Freistaat sind 487 Kilo Abfall pro Kopf und Jahr, Oberfranken schneidet mit fast 530 Kilo Abfall pro Bürger am schlechtesten ab und innerhalb der Region sind Hof mit 650 Kilo, Coburg mit 619 und eben der Landkreis Kulmbach die Spitzenreiter. Gezählt wird dabei nicht nur Restmüll, sondern auch Bauschutt und Verpackungsmüll. Besser als der Bayerndurchschnitt sind in Oberfranken nur die Landkreise Bamberg und Forchheim.