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Stabil in der Krise: Oberfränkisches Handwerk verbessert Geschäftslage in turbulentem Umfeld

In der Krise ist das Handwerk in Oberfranken stabil. Das sagt die Handwerkskammer für Oberfranken und belegt diese Erkenntnis mit den Zahlen aus der neuesten Konjunkturbefragung unter den Handwerksbetrieben in der Region.
Im vierten Quartal 2022 ist der Geschäftsklimaindex leicht auf 104 Punkte gestiegen und die oberfränkischen Handwerker schauen zuversichtlicher in die nächsten Monate.

HWK-Präsident Matthias Graßmann sieht den Tiefpunkt überwunden, er meint, die Handwerker  bei uns haben jetzt zumindest die Corona-Krise und ihre Folgen hinter sich gelassen.
Der Anteil der Betriebe, die eine positive Geschäftsentwicklung erwarten, hat sich im Vergleich zum Herbst 2022 verdoppelt. Besonders Friseur- und Kosmetikbetriebe rechnen damit, dass es aufwärts geht.
Freilich, so der HKW-Präsident, spüren die Betriebe die Folgen des Ukraine-Kriegs und vor allem die gestiegenen Energiepreise. Eine Delle gibts auf dem Bau, allerdings auf hohem Niveau, weil der Bau aus einer Boomphase kommt; und aufwärts geht es auch für die KFZ-Betriebe, die verzeichnen wieder mehr Aufträge.
Gelingt es der Politik, die Auswirkungen globaler Risiken wie den Ukraine-Krieg einzudämmen, können wir einen positiven Ausblick für das kommende Jahr wagen“, so der Präsident der HWK für Oberfranken Matthias Graßmann.