Stabile Lage: Wohnmobilhersteller Frankia in Marktschorgast überwindet Corona-Knick

Die Corona-Pandemie bringt der Caravaning-Industrie Traumzahlen und auch der Marktschorgaster Wohnmobilhersteller Frankia profitiert von dem Trend. Zwar nicht so fett wie die Konkurrenz, aber immerhin habe sich die anfangs kritische Lage normalisiert, sagt Vertriebsleiter Konstantin Döhler dem Nordbayerischen Kurier.

Im Frühjahr hatte Corona die Marktschorgaster Firma genauso getroffen, wie andere auch, Kurzarbeit, keine Leiharbeiter mehr  und drei Wochen war der Betrieb komplett geschlossen.

Dann aber begann die große Aufholjagd, 30 Prozent mehr Neuzulassungen bei den Wohnmobilen in Deutschland, der Individualurlaub auf abstandgerechten eigenen vier Wänden auf Rädern boomt.

Frankia-Wohnmobile liegen im oberen  Preis-Segment,  deswegen schlagen Einsteiger hier weniger zu. Trotzdem, der Betrieb läuft, es wird in zwei Schichten gearbeitet und die Mitarbeiterzahl liegt wieder  bei 230. Jede Woche verkauft Frankia 17 Wohnmobile und das Ziel heißt Steigerung.