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Stabilisierungshilfen des Freistaats: 40 Millionen Euro fließen heuer nach Oberfranken

Mit Stabilisierungshilfen und Bedarfszuweisungen stützt der Staat Gemeinden, Städte und Landkreise, die als strukturschwach gelten oder die von der demografischen Entwicklung besonders betroffen sind. Vor allem Nordost-Oberfranken gehört dazu, entsprechend gibt es Fördergelder vom Staat. 40 Millionen Euro fließen heuer an 54 Kommunen in Oberfranken.

Gestern hat Finanzminister Füracker die Zuweisungen bekannt gegeben.

Der Landkreis Kulmbach zum Beispiel erhält zwei Millionen Euro, die Gemeinde Harsdorf 400.000, Kupferberg 300.000, Marktleugast 290.000 Euro, der Markt Grafengehaig 250.000 Euro und Thurnau 200.000 Euro.

Die SPD im Landtag und mit ihr die Kulmbacher Abgeordnete Inge Aures, fordert mehr Stütze vom Staat um die Kommunalfinanzen nachhaltig zu stärken. Im Staatshaushalt 2022 müssten entscheidende Weichen gestellt werden um gleichwertige Lebensbedingungen für die Menschen in ganz Bayern zu schaffen.

CSU-Landtagsabgeordneter Martin Schöffel sieht die bisherigen Hilfen als wichtiges Instrument um Gemeinden mit Finanzierungsnöten zu helfen. Freie Wähler-Landtagsabgeordneter Rainer Ludwig meint, der Raum Kulmbach/Wunsiedel profitiere in höchstem Maße.

Die Landkreise Kronach und Lichtenfels erhalten 100.000, beziehungsweise 400.000 Euro, Ludwigsstadt im Landkreis Kronach 800.000 Euro, Steinwiesen und die Stadt Kronach jeweils 600.000 Euro und Nordhalbe fast 300.000 Euro.