Stadtratssitzung in Kulmbach: Wir heute das Gezerre um die Handtuchaffäre beendet?

Die Sitzung des Kulmbacher Stadtrats heute wird mit einiger Spannung erwartet. Unter den 28-Tagesordnungspunkten, die die Stadträte abzuarbeiten haben, finden sich viele Anträge von Stadtratsfraktionen aus den letzten Wochen. Der Punkt, der seit Wochen in der Stadt öffentlich debattiert wird, das ist die Rechnungsprüfung der Stadt für die Jahre 2016 bis 18 – Stichwort Handtuch-Affäre. Repräsentationsgeschenke der Stadt – darunter auch Handtücher – soll der ehemalige Oberbürgermeister von Kulmbach, Henry Schramm, nicht im Einzelnen nachgewiesen haben. In der Sache sehen weder die Rechtsaufsicht am Landratsamt noch die Staatsanwaltschaft Bayreuth einen Ansatz für weitere Ermittlungen.

Im Stadtrat sind die Lager laut Nordbayerischer Kurier gespalten und spannend wird die Abstimmung über die Entlastung des ehemaligen Oberbürgermeisters auch, weil wegen Corona einige Stadträte in Quarantäne sind.

Teile der SPD, die Grünen und die AfD wollen Schramm angeblich wenigstens zum Teil die Entlastung verweigern, CSU,WGK und FDP stellen sich hinter den ehemaligen Oberbürgermeister.

Drei der vier Stadträte, die in Quarantäne sind, wollen sich auch daran halten. AfD-Mann Georg Hock will laut Kurier eine Ausnahmegenehmigung nutzen und  an der Stadtratssitzung heute teilnehmen. Die findet in der Stadthalle statt, dort ist mehr Platz.

Wie es ausgegangen ist, erfahren Sie auf Radio Plassenburg.