Angst vor explodierenden Energiepreisen: Um hohe Nachzahlungen zu vermeiden, wollen viele Verbraucherinnen und Verbraucher in diesem Winter weniger heizen., © Jens Büttner/dpa

Steigende Energiepreise: Kulmbacher Unternehmen ziehen drastische Maßnahmen in Betracht

Die momentane Wirtschaftssituation sei zwar schwierig, aber noch Auszuhalten. So hat es der Kulmbacher IHK- Gremiumsvorsitzende Harry Weiß heute (Fr) bei der Kreisausschusssitzung gesagt. Im Landkreis Kulmbach gibt es einige Unternehmen, die durch die steigenden Energiekosten starke Probleme haben. Rund 60 Prozent der Firmen investieren deswegen nicht mehr und knapp 20 Prozent überlegen Personal zu entlassen. Bis Ende 2023 – so schätzt Weiß – werden vier von fünf Unternehmen von steigenden Energiekosten betroffen sein. Um die Firmen zu entlasten könne unter anderem die Vereinfachung von diversen Genehmigungsverfahren helfen, so Weiß abschließend.