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Steigende Infektionszahlen: Zahlenanalyse in Kulmbach ergibt keinen einzelnen Herd – Infektionen gehen quer Beet

Die  21 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus im Kulmbacher Land lassen sich nicht auf ein einzelnes Ausbruchsgeschehen reduzieren. Oliver Hempfling, Chef des Führungsstabs Katastrophenschutz am Landratsamt hat uns heute Morgen erklärt, die Analyse der Daten aus der Kontakt-Nachverfolgung habe keinen einzelnen Infektionsherd ergeben. Es gebe eine diffuse Verteilung der Infektionen im Landkreis.

Was allerdings auffalle, sei, dass es innerhalb der Familien zu Ansteckungen komme. Deshalb der Appell des FüGK-Leiters, sich an Isolierungsmaßnahmen und räumliche und zeitliche Trennungen auch zu Hause zu halten.

Inzwischen werden alle positiven Corona-Tests aus Kulmbach auf den Verdacht auf eine Mutation untersucht, gescreent heißt das. Wenn es dann einen Verdacht gibt, können die Proben sequenziert werden um zu sehen, welche Mutation vorliegt.