Steigende Zahlen: mehr Kindeswohlgefährdungen im Kulmbacher Land

Immer mehr Kinder im Landkreis Kulmbach sind bei sich zu Hause einer Gefährdung ausgesetzt. Über 130 Hinweise über Kindeswohlgefährdung gebe es pro Jahr im Schnitt – Tendenz Steigend, so der Leiter des Kulmbacher Jugendamtes, Klaus Schröder, gegenüber der Frankenpost. Gibt es Hinweise darüber, dass ein Kind misshandelt wird, gingen in der Regel zwei Fachkräfte zur Familie nach Hause. Bestimmte Altersgruppen gebe es übrigens nicht, so Schröder. Gefährdungen gebe es vom Säugling bis zum vollendeten 18. Lebensjahr. Bei einem Drittel der Fälle, das hat die Vergangenheit gezeigt, bestehe dringender Handlungsbedarf. Dann kann es sein, dass der Junge oder das Mädchen aus der Familie herausgenommen werden muss. Im Budget des Landkreises Kulmbach sind für die Kinder- und Jugendhilfe heuer 5,7 Millionen Euro eingeplant.