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Steinmeier: Rechtsstaat zieht Täter zur Verantwortung

Berlin/Würzburg (dpa) – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich «erschüttert» über die Messerattacke von Würzburg mit drei Toten und mehreren Verletzten geäußert. «Der Täter hat mit äußerster Brutalität gehandelt. Für diese menschenverachtende Tat wird er durch den Rechtsstaat zur Verantwortung gezogen», erklärte er am Samstag. Ganz Deutschland trauere mit den Angehörigen der Opfer. «Ich bin in Gedanken bei denen, die ihre Nächsten verloren haben. Den Verletzten wünsche ich baldige Genesung.»

Steinmeier dankte auch den Polizisten, «die mit einem entschiedenen Einsatz den Täter überwältigt haben». Sein Dank gehe auch an die Rettungskräfte, die die Verletzten versorgt hätten, hieß es in der Mitteilung.

Offenbar wahllos hatte ein Mann am späten Freitagnachmittag in Würzburg Menschen angegriffen. Drei Opfer starben, mindestens fünf weitere wurden schwer verletzt. Kurz nach der Attacke fasste die Polizei den mutmaßlichen Täter, einen 24 Jahre alten Somalier. Der Angreifer ist nach bisherigen Erkenntnissen womöglich psychisch krank. Aber auch ein islamistisches Motiv wird geprüft.

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