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Streit um die Schützenstraße beiseite gelegt: RAPS feiert Spatenstich für ihr 10 Millionen Projekt

Die Parteien haben sich geeinigt, es wird keine weiteren Streitereien geben, die Firma RAPS wird bauen – es gibt Handfestes in Sachen Schützenstraße. Heute Vormittag war Spatenstich für das sogenannte „Lager 23“. Das neue Hochregallager der Firma RAPS soll zwanzig Meter hoch werden und über zehn Millionen Euro kosten. Und: die Schützenstraße wird dafür zur Sackgasse. Florian Knell, Geschäftsführer von RAPS:
Mit dem Bau bekennt sich RAPS zum Standort Kulmbach. Über vier Rampen können LKW künftig direkt beladen werden. Zusätzlich soll es ein neues Büro für die Logistik-Administration und einen Aufenthalts- und Ruheraum für die Fahrer geben.
Auch die Stadt freut sich, dass die Arbeiten losgehen können und der Streit mit Stahlbau Dörnhöfer gelöst werden könnte, haben zahlreiche Vertreter der Stadt deutlich gemacht. Das Projekt habe ihm direkt zu Amtsbeginn einige graue Haare beschert, so OB Ingo Lehmann beim Spatenstich.
Hintergrund:
Die Stadt hatte ein Grundstück der Kulmbacher Stadtwerke an der Schützenstraße an die Firma RAPS verkauft, damit die ihre Werke zwei und drei miteinander verbinden kann. Für den Nachbarn, Stahlbau Dörnhöfer, würde dann allerdings die Kundenzufahrt problematisch, deswegen hatte die Firma gegen die Einziehung der Straße und eine Sackgasse in der Schützenstraße geklagt. Letztendlich haben sich die Parteien außergerichtlich geeinigt, hieß es heute vor Ort – ohne, dass Details genannt wurden.