Streit um Ziegenbock in Pechgraben: Entscheidung liegt nun beim Kulmbacher Landratsamt

In Pechgraben bei Neudrossenfeld gibt es Streit um einen Ziegenbock und der beschäftigt jetzt sogar das Kulmbacher Landratsamt.
Größter Streitpunkt ist der Gestank des Tieres. Silvia Eichner, Nachbarin des Ziegenbocks fordert, dass sein Stall versetzt wird, mit größerem Abstand zu ihrem Grundstück, oder der Bock nur phasenweise in die Nachbarschaft zieht, wenn er für Nachwuchs sorgen soll.

Kathrin Küfner, die Besitzerin des Ziegenbocks will eine Zucht aufmachen für ihren Dorfladen, und für Ziegenkäse, den sie dort verkaufen will. Dafür sei der Bock nunmal nötig. Der Neudrossenfelder Gemeinderat hat die Pläne der Bock-Besitzerin laut Frankenpost abgesegnet.

Als nächstes muss sich das Kulmbacher Landratsamt mit dem Ziegenbockfall beschäftigen. Da geht’s eigentlich um die baurechtliche Genehmigung des Dorfladens in Neudrossenfeld, aber die Fachleute vom Landratsamt prüfen wohl auch, ob der Ziegenbock, um seinen Zweck zu erfüllen, tatsächlich so nah bei den Nachbarn wohnen muss. Es soll einen Runden Tisch mit allen Beteiligten geben. Immerhin, man sagt, ein Ziegenbock stinkt fünfmal mehr als ein Schwein und doppelt so stark wie ein frisch gedüngtes Feld.