Streit ums Volksbegehren: Bioland wirft BBV Falschinformation und Angstmache vor

Das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ ist über die Halbzeit, die Initiatoren sind vorsichtig optimistisch, die Hürde für einen Volksentscheid zu schaffen. Während vor allem die ödp weiter Menschen aufruft, das Volksbegehren gegen das Artensterben zu unterstützen, kommt viel Kritik vom Bauernverband.

Der Bioland-Verband, ein Zusammenschluss von Öko-Erzeugern, widerspricht jetzt dem BBV. Der Landesvorstand hat einen offenen Brief verfasst, in dem er dem BBV in dessen Videos und Annoncen falsche Behauptungen vorwirft. Jürgen Öhrlein, Kulmbacher Bioland-Mitglieder, kritisiert in der Frankenpost, immer mehr Flächen würden immer intensiver bewirtschaftet, das gehe nicht ohne Glyphosat und Dünger.

Beim Umbau der Landwirtschaft würden keine staatlichen Fördergelder verloren gehen, so Bioland, der BBV interpretiere die Auswirkungen bewusst falsch. Bioland nennt das unbegründete Angstmache.
Gleichzeitig warnt Bioland den BBV davor, die Landwirte wegen des Streits um das Volksbegehen zu spalten.