Sturmtief fegt über Oberfranken: Einsatzkräfte im Dauereinsatz

Der Sturm „Eberhard“ ist am Wochenende über uns hinweggefegt – die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Straßenmeisterei und der Oberfränkischen Polizei waren im Dauereinsatz. 289 witterungsbedingte Einsätze hat es gegeben, zu Schaden ist nach Angaben der Polizei niemand gekommen. Allerdings hat der Sturm mit orkanartigen Böen mit Windgeschwindigkeiten bis zu 120 km/h zahlreiche Bäume entwurzelt und Gegenstände durch die Luft gewirbelt. Vor allem in den Hochlagen des Fichtelgebirges und Frankenwaldes knickten Bäume reihenweise um und blockierten teilweise die Fahrbahnen. Die Feuerwehren und Straßenmeistereien machten die Straßen wieder frei.

In Guttenberg im Landkreis Kulmbach musste das vom Sturm stark beschädigte Blechdach einer Scheune gesichert werden. In Hof drohte ein größeres Dach auf die Bahngleise zu fallen. In der Nähe des Bahnhofs Lichtenfels rissen orkanartige Böen große Blechteile eines Daches herunter.

Vereinzelt kam es auch zu Stromausfällen, einige Kulmbacher Stadtteile waren längere Zeit ohne Strom.