Biathlon – Radio Plassenburg https://www.radio-plassenburg.de Mein Sender. Meine Hits. Sun, 25 Jan 2026 19:42:28 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9 Preuß schließt Biathlon-Karriereende nach Olympia nicht aus https://www.radio-plassenburg.de/preuss-schliesst-biathlon-karriereende-nach-olympia-nicht-aus-11268630/ Sun, 25 Jan 2026 19:42:28 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:260125-930-595466 Biathlon-Weltmeisterin Franziska Preuß schließt ein Karriereende direkt nach den Olympischen Winterspielen im Februar nicht aus. «Vielleicht waren es meine letzten Weltcup-Rennen», sagte die 31 Jahre alte Gesamtweltcup-Siegerin nach den Wettkämpfen im tschechischen Nove Mesto in einem «Sportschau»-Interview. «Deswegen war ich froh, dass ich noch einmal hier war.» Bei den Rennen hatte sie die Plätze drei im verkürzten Einzel und 13 im Massenstart belegt.

Auf die Aussagen der besten deutschen Skijägerin angesprochen, reagierte Sportdirektor Felix Bitterling vom Deutschen Skiverband gelassen. «Man muss das im Kontext sehen. Franzi hatte einen Wettkampf, mit dem sie nicht zufrieden ist, den sie sich sicher anders vorgestellt hat», sagte er nach dem Massenstart. «Man muss die Situation sehen: Die Franzi hat klar Olympia als ihr wirklich letztes Karriereziel ausgegeben, um dort eine Einzelmedaille zu gewinnen.» 

Sportdirektor mahnt zur Ruhe

Diesbezüglich sei Preuß auch aufgrund der gezeigten Leistungen bei der Olympia-Generalprobe auf einem guten Weg, meinte Bitterling. «Dass die Franzi jetzt nicht mehr darum läuft, Zehnte im Gesamtweltcup zu werden, das dürfte auch jedem bewusst sein. Aber jetzt schauen wir mal, wie es in Antholz läuft», sagte der Funktionär, der den DSV selbst nach dieser Saison verlassen wird. «Ich denke, dass das auch davon abhängig ist, wie dann die Stimmung in Antholz und nach Antholz ist. Ich würde jetzt erstmal zur Ruhe mahnen.»

Bei den Olympischen Spielen gewann Preuß bislang eine Bronzemedaille mit der Staffel. Am 8. Februar beginnen in Italien die Biathlon-Wettkämpfe. Nach den Winterspielen stehen bis zum Saisonende Ende März für die Biathletinnen und Biathleten eigentlich noch drei Weltcups in Finnland, Estland und Norwegen auf dem Programm.

Quelle: dpa

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Sieg futsch: Deutsches Biathlon-Duo disqualifiziert https://www.radio-plassenburg.de/biathlon-nachwuchs-trumpft-auf-fichtner-und-pfund-gewinnen-11266893/ Sat, 24 Jan 2026 13:51:15 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:260124-930-590927 Das deutsche Biathlon-Duo Leonhard Pfund und Marlene Fichtner ist nach dem Sieg im Single-Mixed-Staffelrennen von Nove Mesto disqualifiziert worden. Kurz vor der Siegerehrung wurde den beiden nach einem starken Auftritt und lediglich vier Nachladern der erste Platz aberkannt, weil Fichtner nach ihrem letzten Liegendanschlag das Gewehr nicht ordnungsgemäß geschultert haben soll. Sie war mit ihrem linken Arm nicht direkt durch die Schulterschlaufe gekommen und soll daher nicht regelkonform unterwegs gewesen sein.

«Das fühlt sich ziemlich hart an. Wir haben uns richtig gefreut, dass alles so gut hingehauen hat. Das ist jetzt echt schade», sagte Pfund, der unmittelbar nach seinem letzten Schießen den Finnen Tero Seppälä erst eingeholt und dann auch überholt hatte.

Finnen profitieren

Seppälä und Suvi Minkkinen (8 Nachlader) profitierten von der Entscheidung und rückten vom zweiten auf den ersten Rang vor. Dahinter komplettierten die beiden Franzosen Jeanne Richard und Émilien Claude (6) sowie Juni Arnekleiv und Martin Nevland aus Norwegen (8) das Podest.

Fichtner hatte im verkürzten Einzelrennen tags zuvor mit Platz 16 ihr bestes Karriereergebnis eingefahren. Auch Pfund überzeugte bereits bei seinem Weltcup-Debüt am Donnerstag mit dem 13. Platz. Dadurch konnten sich die beiden für den Massenstart am Sonntag qualifizieren.

Quelle: dpa

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Mutmacher bei Olympia-Generalprobe: Erstes Podest für Preuß https://www.radio-plassenburg.de/mutmacher-bei-olympia-generalprobe-erstes-podest-fuer-preuss-11266086/ Fri, 23 Jan 2026 18:59:00 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:260123-930-588975 Biathlon-Gesamtweltcupsiegerin Franziska Preuß ist mit einem Podestplatz in die Generalprobe vor den Olympischen Spielen im Februar gestartet. Die 31-Jährige handelte sich in Nove Mesto durch zwei Fehlschüsse insgesamt 90 Strafsekunden ein und wurde Dritte.

«Ich freue mich wirklich sehr, dass es heute mal geklappt hat, dass die Hürde im Kopf weg ist», sagte Preuß der ARD nach ihrem ersten Treppchen in dieser Saison – ein Mutmacher vor dem Jahreshöhepunkt in Italien.

Der Sieg ging im verkürzten Einzelrennen über 12,5 Kilometer an Justine Braisaz-Bouchet (1 Schießfehler). Hinter der Französin landete mit ihrer Landsfrau Lou Jeanmonnot (1) die beste Athletin des bisherigen Winters.

Probleme am Schießstand

Sportdirektor Felix Bitterling hatte erklärt, dass sich die Olympia-Teilnehmerinnen Preuß und Anna Weidel in Tschechien «den letzten Schliff und weiteres Selbstvertrauen» holen sollen. Während Preuß diese Vorgabe erfüllte, hatte Weidel mehr Schwierigkeiten. Sie schoss fünfmal daneben und landete auf dem 44. Platz. 

«Ich kann es mir selbst nicht ganz erklären. Irgendwie kriege ich es zurzeit im Einzel nur ganz schwer hin», sagte Weidel. «Ich bin auf gar keinen Fall zufrieden.»

Marlene Fichtner (2) feierte mit Rang 16 ihr bestes Karriereergebnis. Sophia Schneider (45. Platz/5), Rückkehrerin Hanna Kebinger (46./5) und Julia Kink (77./8) verfehlten zu viele Scheiben.

Die für Antholz nominierten Vanessa Voigt, Selina Grotian, Janina Hettich-Walz und Julia Tannheimer lassen diese Weltcup-Station aus. Auch viele Trainer und Betreuer sind nicht vor Ort.

Quelle: dpa

 

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Ohne zahlreiche Stars: Biathlet Rees läuft in die Top Ten https://www.radio-plassenburg.de/ohne-zahlreiche-stars-biathlet-rees-laeuft-in-die-top-ten-11264055/ Thu, 22 Jan 2026 19:10:50 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:260122-930-584136 In Abwesenheit vieler Olympia-Starter hat Weltcup-Rückkehrer Roman Rees zum Auftakt der Biathlon-Generalprobe für die Spiele in Italien aus Sicht des Deutschen Skiverbandes für eine Top-Ten-Platzierung gesorgt. In einem verkürzten Einzelrennen über 15 Kilometer belegte der 32-Jährige nach nur einem Fehlschuss als bester DSV-Athlet den siebten Platz. In diesem Winter war er bislang nur im zweitklassigen IBU-Cup zum Einsatz gekommen.

Einen starken Eindruck hinterließ auch Leonhard Pfund bei seinem Debüt auf höchster Ebene. Der 22-Jährige schoss lediglich beim letzten Schießen zweimal daneben und landete auf dem 13. Platz. Den Sieg holte Medaillenkandidat Eric Perrot (0 Schießfehler). Dessen französischer Landsmann Émilien Jacquelin (0) folgte auf dem zweiten Rang vor Lukas Hofer (0) aus Italien.

Nicht nur zahlreiche Top-Athleten fehlten im tschechischen Nove Mesto, auch viele der anwesenden Trainer und Betreuer gehören üblicherweise nicht zum Weltcup-Stammpersonal.

Riethmüller mit bestem Saisonergebnis

Sportdirektor Felix Bitterling hatte sich unter anderem von Danilo Riethmüller (2) «eine positive Reaktion» auf die Nicht-Berücksichtigung für den Jahreshöhepunkt in Antholz erhofft. Diese zeigte der 26-Jährige mit seinem besten Saisonergebnis als Elfter. «Das Ziel war es, im Massenstart dabei zu sein», sagte Riethmüller der ARD. Dort wird er gemeinsam mit Rees und Pfund am Sonntag starten.

Routinier Johannes Kühn musste sich nach fünf Fehlschüssen mit dem 51. Rang zufriedengeben. Pro Fehler bekamen die Athleten 45 Strafsekunden aufgebrummt. Nach ihren bisherigen Auftritten im IBU-Cup schnupperten Pfund und Elias Seidel (69./6) nun erstmals Weltcup-Luft. Simon Kaiser (77.) hatte große Probleme am Schießstand, er verfehlte neun Scheiben. 

Anders als Riethmüller wurden Lucas Fratzscher, Philipp Nawrath, Justus Strelow, David Zobel und Philipp Horn in dieser Woche in das Olympia-Aufgebot berufen. Letztgenannter könnte in Tschechien noch zum Einsatz kommen, nachdem er zuletzt wegen einer Erkrankung gefehlt hatte.

Quelle: dpa

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Biathlet Nawrath in Ruhpolding Zehnter in der Verfolgung https://www.radio-plassenburg.de/biathlet-nawrath-in-ruhpolding-zehnter-in-der-verfolgung-11255595/ Sun, 18 Jan 2026 14:44:50 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:260118-930-562736 Biathlet Philipp Nawrath hat zum Abschluss des Heim-Weltcups in Ruhpolding den zehnten Platz im Verfolgungsrennen belegt. Der 32-Jährige hatte nach drei Strafrunden im Ziel 17,7 Sekunden Rückstand auf Sieger Johannes Dale-Skjevdal (1 Fehler). 

Hinter dem Norweger sicherte sich Eric Perrot aus Frankreich (3) vor Martin Ponsiluoma aus Schweden (4) den zweiten Rang in der Chiemgau Arena. Zweitbester Deutscher wurde David Zobel (2) auf Position 15. 

Nur vier Männer für Olympia qualifiziert

Für die Skijäger war es die letzte Chance, die interne Norm für die Olympischen Winterspiele in drei Wochen in Antholz zu knacken. Das deutsche Männer-Team hat dort fünf Startplätze. Qualifiziert haben sich in Philipp Nawrath, Justus Strelow, David Zobel und Philipp Horn aber nur vier. Lucas Fratzscher (24.), Danilo Riethmüller (25.) und Johannes Kühn (45.) schafften es auch im finalen Versuch nicht. Für die volle Normerfüllung wäre ein Top-Acht-Ergebnis nötig, für die halbe eines unter den besten 15.

Heute abend übermittelt Sportdirektor Bitterling seine Vorschlagsliste für die fünf Startplätze an den Deutschen Skiverband. Im Fall der Fälle würde der letzte Platz per Trainerentscheid vergeben. Am Dienstag gibt der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) die Olympia-Nominierungen bekannt.

Quelle: dpa

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Biathletin Preuß: Auf der Suche nach der Olympia-Form https://www.radio-plassenburg.de/preuss-siebte-in-ruhpolding-olympia-ticket-fuer-grotian-11255322/ Sun, 18 Jan 2026 15:12:51 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:260118-930-562042 Drei Wochen vor dem ersten Olympia-Rennen ist Weltmeisterin Franziska Preuß noch ein ganzes Stück von der erhofften Gold-Form entfernt. «Es gibt einfach noch Baustellen, die man in den Griff kriegen muss, um eine Topplatzierung zu haben», sagte die 31-Jährige sichtlich frustriert nach Platz sieben in der Biathlon-Verfolgung von Ruhpolding. 

Auch in ihrem Wohnzimmer reichte es für die Weltcupgesamtsiegerin der Vorsaison nicht zum ersehnten ersten Podestplatz des Winters. Nach dem Patzer in der Staffel (6. Platz), wo sie eine Strafrunde schoss, und Platz fünf im Sprint hatte sie im Jagdrennen nach zwei Strafrunden 36,4 Sekunden auf die siegreiche Französin Lou Jeanmonnot (1 Fehler). 

Derweil knackte Selina Grotian bei ihrer letzten Chance die Olympia-Norm. «Hundertmillionen Steine» seien ihr vom Herzen gefallen, sagte die 21-Jährige, ehe sie nach dem Umziehen vor Erleichterung bitterlich weinte. Nach Rang 15 im Sprint erfüllte sie mit Rang 13 die interne Vorgabe von zwei Top-15-Platzierungen. Das große Talent hatte wegen einer Corona-Infektion im Dezember die Rennen in Hochfilzen und Le Grand-Bornand verpasst. 

Wer fährt nach Antholz?

Sechs Startplätze hat das deutsche Frauen-Team. Neben Preuß und Grotian sind auch Julia Tannheimer (5 Fehler/23.), Vanessa Voigt (2/26.), Janina Hettich-Walz (6/48.) und die kommende Woche in Nove Mesto wieder zurückkehrende Anna Weidel qualifiziert.

Die Männer haben fünf Startplätze. In Philipp Nawrath, der in Ruhpolding im Verfolgungsrennen beim Sieg des Norwegers Johannes Dale-Skjevdal als bester Deutscher Zehnter wurde, David Zobel (15.), Justus Strelow (32.) und Philipp Horn sind erst vier DSV-Skijäger qualifiziert. Der letzte Platz wird wohl zwischen Lucas Fratzscher (24.) und Danilo Riethmüller (25.) per Trainerentscheid vergeben. Riethmüller hatte eine gute Staffelleistung gezeigt, im Jagdrennen schaffte er die vierte Laufzeit, in der isolierten Tageswertung wäre er Dritter geworden.

Am Sonntag übermittelt Sportdirektor Felix Bitterling seine Vorschlagsliste an den Deutschen Skiverband. Am Dienstag entscheidet der Deutsche Olympische Sportbund über die Nominierungen. «Wir brauchen einen handlungsfähigen Ersatzmann. Und Danilo ist eine Maschine, die sollte man nicht zu Hause lassen», sagte Olympiasiegerin und ZDF-Expertin Denise Herrmann-Wick.

Auf Fehler der anderen angewiesen

Klar ist: Weder die Frauen noch die Männer sind Richtung Olympia in der Favoritenrolle. Angesichts der starken Konkurrenz brauchen die Deutschen fürs Podium ein nahezu perfektes Rennen. Aber das schaffte bisher die deutsche Nummer eins Preuß nicht, bei den Männern je einmal Nawrath (2.) und Horn (3.). Zudem kamen bei Preuß nach ihrem Staffelpatzer Selbstzweifel auf. 

Aber: In Südtirol stand Preuß vergangene Saison zweimal auf dem Podium, Grotian hatte es im Sprint als Zweite vor Preuß ebenfalls geschafft. Bitterling bleibt optimistisch. Preuß sei «absolut da, wo es darum geht, das Bärenfell zu verteilen». Auch das Team sei nicht weit weg und das Podium «absolut in Sichtweite». Nawrath formulierte es richtig: «Für eine Medaille muss uns schon ein richtiger Sensationstag gelingen.» Und die Konkurrenz patzen.

Im Verfolger in der Chiemgau Arena passierte zwar genau das. Aber Nawrath, der die drittbeste Laufzeit schaffte, schoss auch drei Fehler. Bei einem Patzer weniger hätte es sogar zum Sieg gereicht.

Preuß macht keine Pause

Preuß wird anders als Hettich-Walz, Tannheimer und Voigt sowie Nawrath, Zobel und Strelow ab Donnerstag in Nove Mesto die Olympia-Generalprobe bestreiten. «Ich brauche noch ein paar Rennkilometer», sagte Preuß. Denn wegen einer Corona- und Grippeinfektion hatte sie im Dezember in Hochfilzen gefehlt. Der erkrankt fehlende Horn ist aktuell noch nicht wieder fit und wird wohl nicht in Tschechien starten können. Ab 26. Januar geht es dann ins Höhentrainingslager nach Obertilliach.

Quelle: dpa

 

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Biathlet Zobel knackt Olympia-Norm – Samuelsson siegt https://www.radio-plassenburg.de/biathlet-zobel-knackt-olympia-norm-samuelsson-siegt-11254098/ Sat, 17 Jan 2026 14:55:00 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:260117-930-558846 David Zobel hat sich als vierter deutscher Biathlet das Olympia-Ticket gesichert. Der 29-Jährige wurde beim Heim-Weltcup in Ruhpolding im Sprint als bester Deutscher Neunter und schaffte damit sein zweites Top-15-Ergebnis. Zobel blieb ohne Strafrunde und hatte nach zehn Kilometern 47,6 Sekunden Rückstand auf den siegreichen Schweden Sebastian Samuelsson.

«Ich habe lange gesucht nach den 100 Prozent und heute sind sie gekommen. Und ich wusste, wenn es klappt, fällt auch die Norm», sagte Zobel im ZDF. Zweiter wurde mit einem Rückstand von 17,6 Sekunden der Italiener Tommaso Giacomel (1 Strafrunde). Rang drei ging an den Norweger Isak Frey (0 Fehler/+34,1 Sekunden).

Ein Olympia-Startplatz noch frei

Für die Skijäger war es die vorletzte Chance, die interne Norm zu knacken. Die letzte bietet sich an diesem Sonntag im abschließenden Verfolger (14.30 Uhr/ZDF und Eurosport).

Das deutsche Männer-Team hat für die Winterspiele in Antholz fünf Startplätze. Einen davon sicher hatten zuvor bereits Philipp Nawrath, der Elfter (1 Fehler/+55,4 Sekunden) wurde, Justus Strelow – im Sprint nur enttäuschender 44. – und der erkrankt fehlende Philipp Horn. 

Um den letzten freien Platz kämpfen nun Lucas Fratzscher, Johannes Kühn und Danilo Riethmüller. Die beste Ausgangsposition hat Fratzscher, der nach zwei Strafrunden auf Rang 28 (+1:28,8 Minuten) landete. Riethmüller wurde 55. (4 Fehler/+2:07,5 Minuten) und Kühn (3/+ 2:09,2 Minuten) beendete das Rennen auf Rang 57. Für die volle Normerfüllung wäre ein Top-Acht-Ergebnis nötig, für die halbe eines unter den besten 15.

DOSB entscheidet am Dienstag

Am Sonntagabend übermittelt Sportdirektor Bitterling seine Vorschlagsliste für die fünf Startplätze an den Deutschen Skiverband. Im Fall der Fälle würde der letzte Platz per Trainerentscheid vergeben. Am Dienstag gibt der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) die Olympia-Nominierungen bekannt.

Quelle: dpa

 

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Fehlerfreie Preuß ohne Podest – Grotian blickt gen Olympia https://www.radio-plassenburg.de/biathletin-preuss-in-ruhpolding-ohne-fehler-auf-platz-fuenf-11252778/ Fri, 16 Jan 2026 16:05:53 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:260116-930-555344 Auch ein vermeintlich perfektes Sprintrennen hat Franziska Preuß beim Weltcup-Heimspiel in Ruhpolding nicht zum ersten Podestplatz der Biathlon-Saison gereicht. Gut drei Wochen vor dem Start der Olympischen Winterspiele belegte die 31-Jährige in ihrem Wohnort als beste Deutsche den fünften Platz. «Das Niveau ist wahnsinnig hoch, wie schnell und gut geschossen wird. Man muss neidlos anerkennen, dass die anderen einen Tick besser werden», sagte die Verfolgungsweltmeisterin. 

Die Gesamtweltcupsiegerin des Vorjahres hatte nach 7,5 Kilometern 16,5 Sekunden Rückstand auf die überragende Siegerin Hanna Öberg aus Schweden, die ebenfalls ohne Strafrunde blieb. Platz zwei belegte die Französin Lou Jeanmonnot vor der Italienerin Lisa Vittozzi. Für Preuß ist es der dritte fünfte Rang in einem Einzel-Wettbewerb in diesem Winter. 

Erst Zweifel, dann Selbstvertrauen geholt

In der Staffel in Ruhpolding hatte Preuß zuvor als Schlussläuferin mit einer Strafrunde den möglichen Podestplatz noch aus der Hand gegeben (6.). Das Stehendschießen im direkten Duell Frau gegen Frau setzt sie derzeit zu sehr unter Druck, auch bei der Staffel in der Vorwoche in Oberhof hatte Preuß ungewohnte Schwächen gezeigt.

Im Sprint schien sie die Situation nicht mehr stark zu belasten. Unter dem Jubel tausender Zuschauer auf der Haupttribüne traf sie erst liegend alle fünf Scheiben, auch im stehenden Anschlag blieb sie fehlerfrei.

«Ich bin sehr zufrieden mit meinem Schießen, dass ich bei mir geblieben bin. Das ist ein schönes Gefühl», sagte Preuß. Sie gab zu, dass nach der Staffel große Zweifel bei ihr aufkamen. Gespräche mit den Trainern und dem Sportdirektor Felix Bitterling bauten sie wieder auf. Im Verfolger am Sonntag (12.30 Uhr/ZDF und Eurosport) will sie den «Flow mitnehmen, es wird ein total spannendes Rennen».

Grotian darf weiter auf Olympia-Teilnahme hoffen

Von großer Bedeutung war das Rennen vor allem für Selina Grotian (1 Fehler). Als zweitbeste Deutsche (1 Fehler) sicherte sie sich mit Rang 15 bei ihrer vorletzten Chance die halbe Olympia-Norm. «Der Druck ist jetzt etwas weniger und ich bin froh, wieder auf dem Weg zu meinem alten Ich zu sein», sagte Grotian. Nach einer Corona-Infektion musste sie im Dezember die Rennen in Hochfilzen und Le Grand-Bornand auslassen, der Sprint jetzt war ihr erst fünftes Einzelrennen des Winters. 

Die 21-Jährige aus Garmisch-Partenkirchen will nun im Jagdrennen alle Zweifel ausräumen und sportlich die Norm schaffen. Dazu muss sie ein zweites Mal unter die Top 15 laufen: «Das ist ein mentales Spiel. Es heißt voller Angriff.»

Hettich-Walz und Voigt enttäuschen in Ruhpolding

Die Antholz-Norm erfüllt haben bislang neben Preuß auch Julia Tannheimer, Janina Hettich-Walz, Vanessa Voigt und die in Ruhpolding pausierende Anna Weidel. Tannheimer (1 Fehler) zeigte als Sprint-16. im Chiemgau noch ein ordentliches Rennen, die lange verletzte Sophia Schneider (2) musste sich bei ihrem Weltcup-Saisondebüt mit Rang 30 begnügen. Hettich-Walz (2) und Voigt (2) präsentierten sich auf den Plätzen 44 und 45 schwach. 

Am Sonntagabend muss Sportdirektor Bitterling seine Vorschlagsliste für die sechs Damen-Startplätze an den Deutschen Skiverband weiterleiten. Bitterling bestätigte, dass er Grotian – die in der Vorsaison in Antholz Sprint-Dritte wurde – auch ohne volle Norm mit zu Olympia nehmen will. Bereits zuvor hatte er das immer wieder durchklingen lassen. 

Aber auch Schneider könnte im Verfolger noch unter die Top acht laufen und damit die direkte Norm schaffen. Und dann wäre sie in Antholz dabei, während Grotian ihren Olympia-Traum begraben müsste. «Es liegt dann nicht an uns zu sagen, wir wollen diese oder jene Athletin mitnehmen. Wer die Quali geschafft hat, solange es freie Quotenplätze gibt, ist bei Olympia dabei. Das sind geschriebene Regeln, die können wir gut finden oder nicht», erklärte Bitterling.

Quelle: dpa

 

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Generalprobe geglückt: Biathleten zurück auf dem Podest https://www.radio-plassenburg.de/deutsche-biathlon-staffel-in-ruhpolding-auf-platz-drei-11250537/ Thu, 15 Jan 2026 16:13:08 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:260115-930-550199 Nach der La-Ola mit den tobenden Fans genossen die deutschen Biathleten ihre Glücksgefühle auf dem Siegerpodest in vollen Zügen. Die geglückte Generalprobe für die Winterspiele mit Rang drei in Ruhpolding war nicht nur das erste Staffelpodium des Winters. Vielmehr soll es vier Wochen vor dem olympischen Teamrennen in Antholz eines bewirken: Zuversicht geben, die großen Nationen wie Norwegen, Frankreich und Schweden auch schlagen zu können.

«Wenn man es schafft, bei einem noch wichtigeren Rennen vielleicht genau wieder so zu liefern, wäre es natürlich toll und das heute gibt uns einfach das Selbstvertrauen», sagte Schlussläufer Philipp Nawrath. Justus Strelow, Danilo Riethmüller und David Zobel verfolgten Nawraths Kampf um Platz zwei, doch auf der Ziellinie musste sich ihr Teamkollege knapp dem Norweger Vetle Christiansen geschlagen geben. 

«Das war eine Wahnsinns-Teamleistung. Alle Jungs haben einen megageilen Job gemacht», sagte Nawrath. «Das macht richtig Bock.» Bei Partystimmung vor über 20.000 Fans musste er nach der anstrengenden letzten Runde aber anerkennen: «Die zwei waren noch einen Tick stärker.» 

Erster Sieg seit fast fünf Jahren war möglich

Nur 7,9 Sekunden betrug der Rückstand auf Sieger Frankreich, dazwischen schob sich noch Olympia-Favorit Norwegen, der zuvor alle drei Staffelrennen der Saison gewonnen hatte. Die Deutschen zeigten eine starke Leistung am Schießstand und konnten sich auch wegen nur fünf Nachladern weit vorn platzieren. Zwischenzeitlich hatte es sogar nach dem ersten deutschen Staffelsieg seit dem 5. März 2021 ausgesehen.

Für Nawrath war es von der Anspannung her fast genau wie ein olympisches Rennen. «Es war ein Heimrennen und die Generalprobe. Darum muss ich das fast auf eine ähnliche Stufe schon stellen», sagte der 32-Jährige. Dann so zu bestehen, sei überragend gewesen. 

Startläufer Strelow hielt sich zu Beginn trotz eines frühen Nachladers in der Spitzengruppe und übernahm auf der Schlussrunde sogar schon kurzzeitig die Führung. Bis zum ersten Wechsel auf Riethmüller musste der Sachse aber noch drei Kontrahenten vorbeiziehen lassen. Mit nur gut vier Sekunden war der Rückstand auf die Spitze aber gering.

Starker Auftritt von Riethmüller

Riethmüller, der noch um die Olympia-Norm kämpft, war zuletzt nach seinen schwachen Leistungen in den zweitklassigen IBU-Cup versetzt worden. Doch von Schwäche oder Verunsicherung war in Ruhpolding nichts zu spüren. Nach seinem schnellen Stehendschießen brachte der 26-Jährige Deutschland erneut auf den Spitzenplatz. 

«Ich bin dankbar, mich hier noch mal beweisen zu können. Ich bin glücklich, dass ich das so über die Bühne bekommen habe», sagte Riethmüller, der zugab, in der letzten Zeit nicht immer an sich geglaubt zu haben. Er hofft nun, im Sprint und in der Verfolgung noch die Norm zu knacken. «Ich versuche, wie heute sauber mein Ding am Stand zu machen und will auf der Runde zeigen, was ich kann. Dann werden wir sehen, wofür es reicht.»

Letztes Schießen entscheidet 

Zobel, der die verbandsinterne Olympia-Norm zur Hälfte erfüllt hat, hatte als Schlussläufer beim Weltcup in Oberhof (5.) im Zielsprint keine Chance gegen die starke Konkurrenz. Beim zweiten Heimspiel zeigte Zobel keine Nerven, benötigte nur eine Extrapatrone und konnte an der Spitze dranbleiben. 

Schlussläufer Nawrath startete als Dritter hinter Schweden und Norwegen in die Loipe. Der Nesselwanger ließ sich im Vergleich zu anderen Situationen zuletzt nicht beirren und blieb am Schießstand mit jeweils einem Nachlader cool. Ohne den kleinen Patzer hätte es vielleicht sogar zu einem Heimerfolg gereicht. «Leider ging der letzte Schuss daneben und das hat es mir auf der letzten Runde schwerer gemacht», sagte Nawrath.

Grotian kämpft noch um Olympia-Ticket

Fortgesetzt wird der Weltcup im Chiemgau am Freitag (14.30 Uhr/ZDF und Eurosport) mit dem Sprint der Frauen. Dabei geht es für Selina Grotian um die Erfüllung der Norm für die Olympischen Spiele.

Quelle: dpa

 

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Preuß patzt: Kein Podestplatz bei Olympia-Generalprobe https://www.radio-plassenburg.de/strafrunde-von-preuss-staffel-in-ruhpolding-nur-sechster-11248305/ Wed, 14 Jan 2026 15:32:27 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:260114-930-544408 Mit hängendem Kopf stapfte Franziska Preuß nach der verpatzten Olympia-Generalprobe völlig niedergeschlagen aus dem Zielraum. Eine Strafrunde der besten deutschen Biathletin kostete der Frauenstaffel beim Weltcup-Heimspiel in Ruhpolding einen möglichen Podestplatz. «Man ist natürlich sehr enttäuscht, mir tut das wahnsinnig leid», sagte die 31-Jährige nach dem bitteren sechsten Rang am ZDF-Mikrofon.

Den Sieg sicherte sich Norwegens Schlussläuferin Maren Kirkeeide in einem packenden Duell gegen Italiens Lisa Vittozzi. Rang drei ging an Schweden, Deutschland hatte nach einer Strafrunde und insgesamt acht Nachladern im Ziel nach 4 x 6 Kilometern 1:01,8 Minuten Rückstand.

Nachlader sind Gegner für Preuß 

Auf den Tag genau fünf Wochen vor dem Olympia-Staffelrennen im italienischen Antholz hat Preuß plötzlich ein Problem beim Stehendschießen. Ihr versagten beim letzten Anschlag die Nerven, selbst drei Nachladepatronen waren zu wenig, um alle fünf Scheiben zu treffen. 

Bereits in der Vorwoche in Oberhof hatte Deutschlands Sportlerin des Jahres der Drucksituation Frau gegen Frau nicht standgehalten. Da brauchte Preuß im direkten Duell gegen Kirkeeide drei Nachlader und musste der Norwegerin Platz zwei überlassen. 

Die an sich sichere Schützin hat derzeit ein Kopfproblem. «Die Nachlader fühlen sich für mich an, als wären sie ein Gegner», sagte Preuß. Sobald sie weiß, dass sie Extrapatronen braucht, macht ihr Körper zu. «Dann wackelt es einfach nur noch. Man steht echt ein bisschen hilflos da und weiß dann auch, es wird echt schwierig.» Sie muss nun schnell eine Lösung finden, «dass ich das aus dem Kopf kriege und wieder die innere Ruhe finde beim Stehenschießen».

Deutsches Quartett liegt zwischenzeitlich in Führung

Vor einem Jahr hatte die 31-Jährige dem deutschen Quartett an gleicher Stelle noch den bislang letzten Weltcupsieg gesichert. Zuvor hatten es die deutschen Frauen in diesem Winter in Hochfilzen und Oberhof jeweils auf Rang drei geschafft.

Gemeinsam mit Vanessa Voigt, Julia Tannheimer und Janina Hettich-Walz waren die Aussichten auf eine bessere Platzierung für Preuß zwischenzeitlich groß. Die Olympia-Generalprobe startete optimal. Startläuferin Voigt übernahm nach einem fehlerfreien ersten Schießen direkt die Führung. 

Tannheimer zeigt ein starkes Rennen

Voigt übergab ohne Nachlader als Sechste an Tannheimer. Die 20-Jährige brauchte im Liegendschießen eine Extrapatrone, schob sich dann dank einer Schnellfeuereinlage aber erneut ganz nach vorn und wurde von den 13.700 Fans gefeiert. «Ich habe mich gut gefühlt, wir hatten mega Ski. Das habe ich ausgenutzt», sagte Tannheimer.

Mit nur 0,6 Sekunden Rückstand auf Schweden startete anschließend Hettich-Walz als Zweite in die Loipe. Bei ihrem ersten Schießen lag die 29 Jahre alte Mutter einer Tochter kurzzeitig sogar wieder in Führung, fiel aber nach einem Patzer erst auf Rang fünf zurück. Stehend vermied sie mit Mühe eine Strafrunde und lag als Siebte fast eine halbe Minute hinter den führenden Tschechinnen.

Schlussläuferin Preuß arbeitete sich in ihrer Wahlheimat nur kurz wieder auf den dritten Rang vor, ehe das Rennen für sie ganz bitter endete.

Grotian soll sich auf Olympia-Qualifikation konzentrieren

In der Staffel fehlte Selina Grotian, die noch um ihren Platz im Olympia-Team kämpft. Die 21-Jährige hatte wegen einer Corona-Infektion zwei Weltcups verpasst, in Oberhof lief es in der Vorwoche nicht nach Plan. Ihr bleiben noch zwei Rennen, um die Norm (einmal Top 8 oder zweimal Top 15) zu erfüllen. 

Den Staffelstress wollte man ihr ersparen, sagte Sportdirektor Felix Bitterling. Grotian solle sich voll auf den Sprint am Freitag und die Verfolgung am Sonntag konzentrieren. «Grundsätzlich sind unsere Staffelaufstellungen jetzt nicht für oder gegen irgendjemanden, sondern wir wollen speziell auch mit Blick auf Olympia einfach noch ein paar Sachen probieren», sagte Bitterling.

Quelle: dpa

 

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