Tag Archiv: umfragen

© Kay Nietfeld

SPD in Umfragen weiter klar vorn – Lindner ohne Festlegung

Berlin (dpa) – Gut eine Woche vor der Bundestagswahl liegt die SPD auch in einer neuen Umfrage weiter mit 25 Prozent vorn. CDU/CSU kommen bei der Erhebung von Forschungsgruppe Wahlen auf 22 Prozent. Die Grünen folgen mit 16 Prozent – nach einem Punkt Verlust.

Die Parteien richten den Blick angesichts des ziemlich stabilen Umfragetrends zunehmend auch auf die wahrscheinlich schwierigen Koalitionsverhandlungen danach.  

Auch bei einem Vorsprung der SPD würde FDP-Chef Christian Lindner Kanzlerkandidat Olaf Scholz nach der Wahl nicht automatisch als Kanzler unterstützen, wie er im «Handelsblatt» deutlich machte. In der CDU wird erneut Friedrich Merz als Minister einer Unionsregierung genannt. Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock gibt sich im Kampf ums Kanzleramt nicht geschlagen, wie sie der Deutschen Presse-Agentur sagte. Sie räumte aber ein: «Dafür brauchen wir noch einige Wählerstimmen mehr.» 

Wie das am Freitag veröffentlichte ZDF-«Politbarometer» weiter zeigt, könnten FDP und AfD jeweils mit 11 Prozent rechnen und die Linke mit 6 Prozent. Auch in anderen Umfragen kam die SPD zuletzt auf 25 oder 26 Prozent, die Union auf 20 bis 23, die Grünen auf 15 bis 17, die FDP auf 10 bis 13, die AfD auf 11 bis 12 und die Linke auf 6 bis 8 Prozent. 

Lindner sagte, vermutlich würden über 70 Prozent der Menschen Scholz am Ende nicht gewählt haben. «Es entscheiden Koalitionsoptionen», so der FDP-Chef. Er verwies auf Wahlen auf Landes- und Bundesebene, nach denen kleinere Parteien nicht mit dem Wahlsieger, sondern der Nummer zwei ein Regierungsbündnis eingingen. «Für die FDP entscheiden die Inhalte, welche Persönlichkeit wir ins Kanzleramt begleiten würden.»

Unter möglichen Zweier-Bündnissen hätte lediglich eine Koalition aus SPD und CDU/CSU laut der Umfrage eine knappe Mehrheit. Eine solche will die SPD unbedingt vermeiden. Reichen würde es für eine Ampel aus SPD, Grünen und FDP und eine Regierung aus CDU/CSU, Grünen und FDP. Auch Rot-Grün-Rot wäre rechnerisch möglich.

Baerbock sagte auf die Frage, ob es nicht vermessen sei, weiter von einer grün geführten Regierung zu sprechen: «Wir haben in den letzten Monaten gesehen, wie schnell Umfragen rauf und runter gehen und deswegen richte ich meine Politik nicht nach Umfragen aus, sondern nach dem, was in diesem Land möglich ist.»

Für mögliche Koalitionsverhandlungen von SPD, Grünen und Linken nach der Wahl hält sich Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) als Vermittler bereit. Die Linke habe für sich eine Schlüsselfrage geklärt, «nämlich, dass sie regieren will», sagte Ramelow der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt. Daher gehe er davon aus, dass es zu Koalitionsverhandlungen kommen könne. Er sei von Linke-Chefin Susanne Hennig-Wellsow gebeten worden, sich für den Fall von Koalitionsverhandlungen bereit zu halten, daran teilzunehmen.

Für den Fall einer Unionsregierung sieht Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus den Finanzexperten Friedrich Merz (CDU) auf einem Ministerposten. «Ich gehe davon aus, dass er Mitglied der nächsten Bundesregierung sein wird», sagte Brinkhaus dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Kanzlerkandidat Armin Laschet hatte dem früheren Fraktionschef bereits eine wichtige künftige Rolle zugesagt.

Unterdessen ging die Debatte um die Durchsuchung zweier SPD-geführter Bundesministerien bei Ermittlungen gegen die Anti-Geldwäsche-Einheit des Zolls weiter. Nachdem die SPD Aufklärung gefordert und über einen Wahlkampf-Hintergrund spekuliert hatte, antwortete das niedersächsische Justizministerium auf Fragen der SPD-Landtagsfraktion dazu. Das CDU-geführte Haus zitiert in dem der dpa vorliegenden Schreiben die Staatsanwaltschaft Osnabrück, die die Ermittlungen führt. Diese habe die Entscheidung für Durchsuchungsbeschlüsse «autonom getroffen». SPD-Chefin Saskia Esken kritisierte die Durchsuchungen als «unangebracht». Immer mehr Experten seien der Meinung, dass die Razzia nicht angemessen gewesen sei, sagte Esken im SWR-Hörfunk.

Viele Wählerinnen und Wähler finden den laufenden Wahlkampf relativ langweilig. Bei einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der dpa bezeichneten nur vier Prozent der Wahlberechtigten den aktuellen Wahlkampf als «äußerst spannend». 16 Prozent der Befragten beurteilten den Wettstreit der Parteien als «eher spannend».

© dpa-infocom, dpa:210917-99-254639/3

© Britta Pedersen

Neue Umfrage deutet bei Berlin-Wahl auf Kopf-an-Kopf-Rennen

Berlin (dpa) – Gut eine Woche vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus deutet eine neue Umfrage auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SPD und Grünen.

In dem vom ZDF veröffentlichten «Politbarometer Extra» der Forschungsgruppe Wahlen liegt die SPD bei 21 Prozent, die Grünen kommen auf 20 Prozent. Auf Platz drei folgt die CDU mit 17 Prozent. Auf die Linke entfallen 12, auf die AfD 9 und auf die FDP 8 Prozent. Die anderen Parteien erreichen zusammen 13 Prozent, darunter ist aber keine Partei, die wenigstens drei Prozent bekäme.

Damit hätte die seit 2016 regierende rot-rot-grüne Koalition weiterhin eine Mehrheit. Es wären aber auch andere Dreierbündnisse möglich, darunter von SPD, CDU und FDP oder Grünen, CDU und FDP. Umfragen anderer Institute hatten zuletzt die SPD deutlicher vor den Grünen gesehen oder die Grünen sogar nur auf Platz drei hinter der CDU.

Die Forschungsgruppe Wahlen betont, dass ihre Projektionswerte keine Prognose für den Wahlausgang am 26. September darstellen. Zudem wüssten 38 Prozent der Wahlberechtigten noch nicht sicher, ob und wen sie wählen wollen.

Schwesig in Mecklenburg-Vorpommern klar vorn

Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern zeichnet sich weiterhin ein klarer Sieg der SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig ab. Würde schon an diesem Sonntag gewählt werden, käme die SPD im Nordosten auf 38 Prozent, wie aus dem «ZDF-Politbarometer Extra» hervorgeht.

Der bisherige Koalitionspartner CDU bliebe demnach mit 14 Prozent erneut hinter der AfD zurück, die auf 17 Prozent käme. Die Linke wäre mit 11 Prozent viertstärkste Kraft. FDP und Grüne, die im aktuellen Landtag nicht vertretenen sind, können sich mit Umfragewerten von jeweils 6 Prozent weiterhin Hoffnungen auf eine Rückkehr machen.

Ginge die Wahl am 26. September so aus, gäbe es für die Fortsetzung der rot-schwarzen Koalition eine klare und für ein Bündnis aus SPD und Linke eine knappe Mehrheit. Möglich wäre rein rechnerisch auch eine Ampel-Koalition aus SPD, FDP und Grünen. Die meiste Zustimmung gab es in der repräsentativen Umfrage mit 45 Prozent für die bisherige SPD/CDU-Koalition.

Ein Drittel der Befragten haben laut ZDF angegeben, noch nicht sicher zu sein, ob sie wählen wollen und wenn, dann wen. Bei der Landtagswahl 2016 war die SPD auf 30,6 Prozent gekommen, die AfD auf 20,8, die CDU auf 19,0 und die Linke auf 13,2.

© dpa-infocom, dpa:210917-99-253083/4

© Britta Pedersen

Wählercheck: Scholz liegt auch in Bayern weiter vorn

München (dpa/lby) – SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz liegt im Kampf um die Wählergunst einer neuen Umfrage zufolge derzeit auch in Bayern vorne. Wenn der Bundeskanzler oder die Bundeskanzlerin direkt vom Volk gewählt würde, käme Scholz dem neuesten Wählercheck der Sendung «17:30 Sat.1 Bayern» zufolge auf 39 Prozent – klar vor Armin Laschet (CDU) mit 21 Prozent und der Grünen-Bewerberin Annalena Baerbock mit 13 Prozent.

Unter den Parteien läge die CSU bei der sogenannten Sonntagsfrage in Bayern zwar weiter vorn, käme aber mit 29 Prozent (+ 1) erneut nicht über die Marke von 30 Prozent. Beim zurückliegenden Wählercheck, der am 14. September veröffentlicht wurde, lag die CSU bei 28 Prozent.

17 Prozent (-1) würden die SPD wählen, 16 Prozent die Grünen (-2). Der FDP würden 13 Prozent (+1) der Wähler in Bayern ihre Stimme geben, der AfD unverändert 11 Prozent. Die Freien Wähler verlieren einen Punkt und kämen auf 5 Prozent. Bei der Sonntagsfrage werden die Umfrageteilnehmer gefragt, wen sie wählen würden, wäre die Wahl bereits am kommenden Sonntag.

Für den Sat1-Wählercheck hat das Umfrageinstitut GMS im Zeitraum zwischen dem 13. und dem 15. September telefonisch 1002 Menschen befragt. Der Sender weist daraufhin, dass Wahlumfragen grundsätzlich nur Momentaufnahmen sind und es sich nicht um eine Prognose über den Wahlausgang handelt.

© dpa-infocom, dpa:210916-99-244545/2

© Britta Pedersen

SPD liegt in Wahlumfrage deutlich vor der Union

Berlin (dpa) – Im Wahlkampf-Endspurt hat die SPD einer Umfrage zufolge den Vorsprung auf CDU und CSU wieder ausgebaut. Das geht aus einer repräsentativen Befragung des Meinungsforschungsinstituts Kantar für das Magazin «Focus» hervor.

Nach den heute veröffentlichten Zahlen verbessert sich die SPD im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt auf 26 Prozent, während die Union auf 20 Prozent (-1) abrutscht. Die Grünen verharren bei 17 Prozent, die AfD steht unverändert bei 12 Prozent, und die Linke kommt unverändert auf 6 Prozent. Die FDP verliert genauso wie die Union einen Punkt und fällt auf 11 Prozent zurück.

Bei der Erhebung des Meinungsforschungsinstituts YouGov scheint der Abwärtstrend der Union in der Wählergunst gestoppt zu sein. Der Abstand der beiden führenden Parteien bleibt stabil, beide verlieren einen Prozentpunkt im Vergleich zur Vorwoche. Seit der Fernsehdebatte der drei Kanzlerkandidaten am Sonntag hatten Unionspolitiker immer wieder von Hinweisen auf eine Trendwende gesprochen.

Die SPD kann der YouGov-Umfrage zufolge mit 25 Prozent der Wählerstimmen rechnen (minus ein Prozentpunkt), die Union käme auf 20 Prozent (ebenfalls minus eins). Die Grünen blieben in der sogenannten Sonntagsfrage stabil bei 15 Prozent.

Die Ergebnisse der anderen: AfD 11 Prozent (minus eins), FDP weiter 10, Linke 8 Prozent (plus zwei). Mehr als jeder sechste Wähler will sich allerdings erst später entscheiden.

Grundsätzlich spiegeln Wahlumfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang. Sie sind außerdem immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten.

© dpa-infocom, dpa:210916-99-236947/5

© Christophe Gateau

Umfrage: Union holt auf, SPD stabil – viele unentschlossen

Berlin (dpa) – Rund zwei Wochen vor der Bundestagswahl hat die Union in einer neuen Umfrage wieder etwas Boden auf die SPD gut gemacht. Im RTL/ntv-Trendbarometer kommen CDU und CSU auf 21 Prozent, wie aus den am Dienstag veröffentlichten Daten des Meinungsforschungsinstituts Forsa hervorgeht. Das sind zwei Punkte mehr als noch in der Vorwoche. Die SPD bleibt mit 25 Prozent stabil und weiter vorn.

Auch die anderen Parteien verändern ihre Werte nicht – mit Ausnahme der FDP, die zwei Punkte verliert und jetzt mit 11 Prozent gleichauf mit der AfD liegt. Wenn jetzt Bundestagswahl wäre, könnten die Grünen der Umfrage zufolge mit 17 Prozent rechnen, die Linke mit 6 Prozent. Die sonstigen kleineren Parteien erreichen zusammen 9 Prozent. Jeder Vierte hat sich der Umfrage zufolge allerdings noch nicht entschieden, wen er wählt – oder will gar nicht wählen.

Mehrere Dreier-Bündnisse denkbar

Möglich wären nach derzeitigem Stand mehrere Dreierkoalitionen, etwa mit SPD, Union und FDP, ein Bündnis aus SPD, Grünen und FDP, eine schwarz-grün-gelbe Koalition oder Rot-Grün-Rot. Auch eine erneute Koalition aus SPD und CDU/CSU, diesmal mit der SPD als stärkster Kraft, hätte wieder eine Mehrheit.

Die Union mit ihrem Kanzlerkandidaten Armin Laschet legt nicht nur in der Sonntagsfrage zu. Auch bei einer Direktwahl gewinnt er im Vergleich zur Vorwoche zwei Prozentpunkte hinzu, während SPD-Kandidat Olaf Scholz und die Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock unverändert bleiben. Mit 30 Prozent liegt Scholz in dieser Frage jetzt 19 Prozentpunkte vor Laschet und 15 Punkte vor Baerbock.

Grundsätzlich spiegeln Wahlumfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang. Sie sind außerdem immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten.

In den zuletzt veröffentlichten Erhebungen rangieren CDU und CSU zusammen bei 20 bis 25 Prozent. Die SPD liegt bei 25 bis 27 Prozent, die Grünen liegen bei 15 bis 17 Prozent.

Viele unentschlossene Wähler

Viele zur Wahl entschlossene Bürger wissen kurz vor der Bundestagswahl noch nicht, für wen sie abstimmen sollen. Dies zeigt eine repräsentative Allensbach-Umfrage im Auftrag der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung», für die zwischen dem 1. und 7. September 1258 Menschen befragt wurden. Demnach wissen erst 60 Prozent der zur Wahl entschlossenen Befragten, wen sie unterstützen werden. Vor vier Jahren lag dieser Wert bei 65 Prozent, 2013 sogar bei 76 Prozent.

Als wichtigsten Grund für ihre Unentschlossenheit nennen 63 Prozent der Befragten die Spitzenkandidaten, die allesamt nicht überzeugend wirkten. Auch über die Parteien hat das Wahlvolk demnach eine insgesamt negative Meinung. 56 Prozent der Befragten sagen, alle Parteien gäben zurzeit kein gutes Bild ab.

© dpa-infocom, dpa:210914-99-214569/3

 

© Michael Kappeler

Scholz liegt in ZDF-Blitzumfrage zum TV-Triell vorn

Berlin (dpa) – In der Fernsehdebatte der drei Kanzlerkandidaten hat sich laut einer ZDF-Blitzumfrage unter Zuschauern am Sonntagabend SPD-Kandidat Olaf Scholz vergleichsweise am besten geschlagen.

32 Prozent der befragten Zuschauer entschieden sich für ihn, dahinter lag Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock mit 26 Prozent, Armin Laschet kam auf 20 Prozent. 21 Prozent sahen bei der Frage, wer sich am besten geschlagen habe, keinen großen Unterschied. Die Ergebnisse veröffentlichte das ZDF im «heute journal», das direkt an das TV-Triell anschloss.

753 Befragte

Die Forschungsgruppe Wahlen, die seit Jahrzehnten für das ZDF Umfragen zur politischen Meinung der Bevölkerung erstellt, befragte die Personen nach Senderangaben telefonisch. Die Umfrage mit 753 Befragten ist repräsentativ für die Zuschauer des TV-Triells und damit nicht repräsentativ für alle Wahlberechtigten.

Bei der Frage, wen man am liebsten als Bundeskanzler hätte, zeigte der Sender Ergebnisse vor und nach dem TV-Triell im direkten Vergleich. Demnach lag Scholz nach der Debatte mit 46 Prozent weiterhin an Platz 1, allerdings hatte er vor der Sendung mit 55 Prozent noch mehr Zuspruch gehabt. Laschet konnte mit 28 gegenüber 19 Prozent Boden gut machen. Baerbock verharrte in etwa auf ihrem Niveau: erst 19 Prozent, nach der Sendung 20.

Meinungsbildung: Indirekt und zeitversetzt

Von der Forschungsgruppe hieß es, ob oder wie sich das TV-Triell nachhaltig auf die Kanzler-Frage bei allen Wahlberechtigten oder die politische Grundstimmung insgesamt auswirke, bleibe abzuwarten. Bei Debatten dieses Formats erfolge die Meinungsbildung meist auch indirekt und zeitversetzt über Gespräche, die Medien und andere Kommunikationskanäle.

Bezogen auf die Erwartungen der Kanzlerkandidaten hieß es von der Forschungsgruppe, dass vor allem Baerbock positiv überrascht habe. Für 53 Prozent habe sie die Erwartungen übertroffen, für 38 Prozent sei sie wie erwartet gewesen und für acht Prozent schlechter. Bei Laschet sagten demnach 35 Prozent «besser als erwartet» (wie erwartet: 53 Prozent, und schlechter: 12 Prozent) und für 27 Prozent habe sich Scholz besser geschlagen als erwartet (wie erwartet: 58 Prozent, und schlechter: 15 Prozent).

Scholz auch in ARD-Umfrage vorn

Auch die ARD ließ eine Blitz-Umfrage durchführen, auch dort entschied Scholz demnach die zweite große Fernsehdebatte der Kanzlerkandidaten für sich. In einer Forsa-Umfrage nach der ersten TV-Debatte der Drei zwei Wochen zuvor bei RTL/ntv hatten die Zuschauer ebenfalls Scholz als Sieger gesehen.

© dpa-infocom, dpa:210912-99-193812/4

© Swen Pförtner

Union kann Abwärtstrend in der Wählergunst stoppen

Berlin (dpa) – Der Abwärtstrend von CDU und CSU in der Wählergunst scheint vorerst gestoppt: Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov würden bei der Bundestagswahl derzeit 21 Prozent der Menschen die Union wählen. Das ist ein Prozentpunkt mehr als bei der Erhebung vor einer Woche.

Gleichzeitig verbessert sich allerdings auch die SPD um einen Punkt und wäre mit 26 Prozent weiterhin die stärkste Partei.

Während die Grünen bei der sogenannten Sonntagsfrage bei 15 Prozent verharren und die AfD bei 12 Prozent, verzeichnen FDP und Linke im Vergleich zur Vorwoche deutliche Verluste: Die Freidemokraten rutschen von 13 auf 10 Prozent ab, die Linke fällt von 8 auf 6 Prozent zurück. Mehr als jeder dritte Wähler ist allerdings noch unentschlossen: Der Umfrage zufolge haben erst 62 Prozent bereits ihre endgültige Wahlentscheidung getroffen.

Grundsätzlich spiegeln Wahlumfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang. Sie sind außerdem immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten.

In den seit Samstag veröffentlichten Erhebungen rangieren CDU und CSU zusammen bei 19 bis 25 Prozent. Die SPD klettert auf 25 bis 27 Prozent. Die Grünen liegen nur noch bei 15,5 bis 17 Prozent.

© dpa-infocom, dpa:210910-99-161517/3

© Maurizio Gambarini

Mehrheit für Bürgerversicherung im Krankenkassenwesen

Berlin (dpa) – Eine klare Mehrheit der Bürger befürwortet laut einer Umfrage, die Trennung von gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen zugunsten einer sogenannten Bürgerversicherung für alle aufzugeben.

69 Prozent der 1337 Befragten fänden die Einführung einer Bürgerversicherung «gut» oder sogar «sehr gut», ergab die am Mittwoch veröffentlichte Erhebung von Infratest-dimap im Auftrag des ARD-Magazins «Monitor».

SPD, Grüne und Linke sprechen sich in ihren Wahlprogrammen für eine Bürgerversicherung aus – Union und FDP wollen dagegen das bisherige System grundsätzlich beibehalten. Allerdings ist selbst unter den Anhängern von Union (68 Prozent) und FDP (62 Prozent) eine deutliche Mehrheit der Befragten für die Einführung einer Bürgerversicherung.

Das Konzept der Bürgerversicherung sieht vor, dass alle Bürgerinnen und Bürger einen bestimmten Anteil ihres Einkommens in eine gesetzliche Krankenversicherung einzahlen und Anspruch auf dieselben Leistungen haben. Zur Beitragsberechnung würden gegebenenfalls auch Einnahmen aus Kapitalerträgen sowie Vermietung und Verpachtung herangezogen. Aktuell können sich Selbstständige, Besserverdienende sowie Beamtinnen und Beamte stattdessen privat versichern.

Die Finanzierungslücke bei der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist zuletzt deutlich gewachsen. Die Bundesregierung hat für 2022 beschlossen, den jährlichen steuerfinanzierten Bundeszuschuss für die GKV um 7 auf 21,5 Milliarden Euro zu erhöhen. Nach Ansicht des GKV-Spitzenverbandes reicht das aber längst nicht, um den durchschnittlichen Zusatzbeitrag von 1,3 Prozent stabil zu halten.

© dpa-infocom, dpa:210908-99-135564/4

© Daniel Karmann

Umfrage: CSU rutscht unter 30-Prozent-Marke

München (dpa/lby) – Die CSU ist laut einer neuen Umfrage zur Bundestagswahl mittlerweile unter die 30-Prozent-Marke gestürzt. Laut dem jüngsten «Wählercheck» der Sendung «17:30 Sat.1 Bayern» sagten nur noch 29 Prozent der Befragten im Freistaat, dass sie bei der Bundestagswahl die Christsozialen wählen würden. Bei der vorangegangenen Erhebung im Juli kam die CSU hier noch auf 35 Prozent.

Die Grünen liegen nach der aktuellen Umfrage bei 18 Prozent im Freistaat (Juli: 20 Prozent), die SPD verbesserte sich von 9 auf 15 Prozent. Die FDP kam auf 13 Prozent (Juli: 12 Prozent), die AfD auf 10 Prozent (Juli: 9 Prozent). Die Freien Wähler verloren leicht und kamen auf noch 6 Prozent.

Die Verantwortlichen der Umfrage betonen aber, dass es sich um keine Wahlprognose handele. Es sei nur eine Momentaufnahme. Jeder zweite Wähler und jede zweite Wählerin sei noch unentschlossen.

Auch bei der Kandidatenfrage konnte SPD-Mann Olaf Scholz Boden gutmachen und liegt nun in Front. Auf die Frage «Wenn Sie persönlich ganz alleine darüber entscheiden könnten, wer wäre Ihnen dann als Bundeskanzler bzw. Bundeskanzlerin persönlich am liebsten?» nannten 37 Prozent den Bundesfinanzminister (plus 13 Punkte). Unions-Spitzenkandidat Armin Laschet fiel mit 22 Prozent (minus 6 Punkte) auf den zweiten Platz, Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock blieb unverändert bei 14 Prozent.

© dpa-infocom, dpa:210907-99-119537/3

© Kay Nietfeld

SPD bleibt in Forsa-Umfrage stärkste Kraft

Berlin (dpa) – Knapp vier Wochen vor der Bundestagswahl bleibt die SPD in einer Forsa-Umfrage weiterhin stärkste Kraft.

Im neuen RTL/ntv-Trendbarometer können die Sozialdemokraten ihren Vorsprung vor der Union auf zwei Prozentpunkte ausbauen, sie kommen damit auf 23 Prozent, wie die am Dienstag veröffentlichte Umfrage im Auftrag von RTL und ntv ergab.

Die Union verliert im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt und erreicht 21 Prozent. Die Grünen bleiben unverändert bei 18 Prozent, die AfD gewinnt einen Prozentpunkt und landet bei elf Prozent. Linke und FDP verharren unverändert bei sechs beziehungsweise zwölf Prozent.

Wenn die Deutschen ihre Kanzlerin oder ihren Kanzler direkt wählen könnten, würden sich der Umfrage zufolge 45 Prozent für keinen der drei Bewerber entscheiden. Olaf Scholz (SPD) liegt bei dieser Frage mit 29 Prozent weiterhin vor Annalena Baerbock (Grüne) mit 15 Prozent und Armin Laschet (CDU) mit 11 Prozent.

Grundsätzlich spiegeln Wahlumfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang. Sie sind außerdem immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten.

© dpa-infocom, dpa:210831-99-39677/3

© Marius Becker

Auch ZDF-«Politbarometer» sieht SPD und Union gleichauf

Berlin (dpa) – Kurz vor dem ersten TV-Triell der Kanzlerkandidaten von Union, SPD und Grünen hat eine weitere Umfrage den Aufwärtstrend der SPD im Bundestagswahlkampf bestätigt.

Laut ZDF-«Politbarometer» gewinnt die SPD von Kanzlerkandidat Olaf Scholz im Vergleich zu vor zwei Wochen drei Prozentpunkte. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die SPD laut Projektion auf 22 Prozent. Die CDU könnte ebenfalls mit 22 Prozent (minus 4 Punkte) rechnen. Die Grünen liegen bei 20 Prozent, ein Gewinn von einem Prozentpunkt im Vergleich zur vorherigen Umfrage.

In der Union wird angesichts der desaströsen Werte immer heftiger über Konsequenzen für die Wahlkampagne von Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) diskutiert. Laschet, Scholz und die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock treffen an diesem Sonntagabend (29. August, 20.10 Uhr bis 22.00 Uhr) bei den privaten Sendern RTL und ntv beim ersten von drei sogenannten TV-Triellen aufeinander. Vor allem Laschet steht unter Druck – er will bei der Bundestagswahl am 26. September nach der 16 Jahre langen Ära von Angela Merkel für die Union das Kanzleramt verteidigen.

Laut «Politbarometer» bleibt die AfD unverändert bei elf Prozent, die Linke verliert einen Punkt und kommt nun auf sechs Prozent. Die FDP fällt einen Prozentpunkt auf zehn Prozent. Die Forschungsgruppe Wahlen befragte von Dienstag bis Donnerstag 1300 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte.

Scholz mit deutlichem Vorsprung vor Laschet

Die Meinungsforscher sehen einen deutlichen Vorsprung von Scholz vor Laschet bei der Frage, wen die Wahlberechtigten für kanzlerfähig halten. Nur noch 25 Prozent (minus 2) halten Laschet für geeignet (nicht geeignet: 71 Prozent). Mit 22 Prozent noch etwas geringer (minus 1) ist der Anteil der Befragten, die Baerbock als geeignet ansehen (nicht geeignet: 74 Prozent). 65 Prozent (plus 6) trauen dagegen Scholz das Amt des Bundeskanzlers zu (nicht geeignet: 30 Prozent).

Auch in mehreren Umfragen anderer Meinungsforschungsinstitute hatte die SPD jüngst zugelegt. Eine am Donnerstag veröffentlichte Kantar-Umfrage im Auftrag von «Focus» ergab ebenfalls ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Union und SPD. Eine Erhebung von YouGov und das Trendbarometer des Instituts Forsa für RTL und n-tv sahen die Sozialdemokraten zuletzt sogar vorn.

Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.

Ministerpräsident Hans fordert Regierungsteam

Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) forderte Laschet auf, ein Team möglicher Minister zu präsentieren. «Wir müssen endlich zeigen, wofür die Union steht und mit wem wir neben dem Kanzlerkandidaten die Zukunft des Landes prägen wollen», sagte er der «Rheinischen Post». Es gebe in der heutigen Ministerriege und der Fraktionsspitze «viele fähige Köpfe», denen man Verantwortung für das Land zutraue.

Der CDU-Wirtschafts- und Finanzexperte Friedrich Merz sagte dagegen bei «Bild Live» zu diesen Forderungen, Laschet habe sich entschlossen, das nicht zu tun. Zur Äußerung von Hans sagte er: «Ich bewerte die Forderung nicht, denn ich kenne das Ergebnis. Insofern beschäftige ich mich mit der Frage nicht.» Bei dem Triell gehe es darum, klare Positionen einzunehmen. «Wir dürfen uns nicht ständig Themen von anderen vorgeben lassen, sondern wir müssen eigene Themen besetzen.» Merz erwartet nicht, dass Scholz oder Baerbock eine Koalition mit der Linken ausschließen werden. Er sagte: «In beiden Parteien gibt es starke linke Flügel. Beide können es sich gar nicht leisten, gegen ihre innerparteilichen Linken das auszuschließen.

Söder ruft Union zu mehr Anstrengungen auf

CSU-Chef Markus Söder sagte in einem Interview für die ARD-Dokumentation «Wege zur Macht – Deutschlands Entscheidungsjahr» von Autor Stephan Lamby auf die Frage, ob er sich vorstellen könne, dass die Union Partner einer von Scholz geführten Bundesregierung werde: «Wenn die SPD vor der Union liegt, dann war’s das mit der Union in einer Regierung. Weil die SPD etwas anderes will. Wir müssen in dem Fall schon auf Sieg setzen und nicht auf irgendeinen Platz.» Söder rief die Union erneut zu mehr Anstrengungen im Wahlkampf auf: «Man muss schon nochmal Zähne zeigen, eine Schippe zulegen.»

© dpa-infocom, dpa:210827-99-985540/6

 

© Philipp von Ditfurth

SPD laut Umfrage erstmals seit Jahren vor der Union

Berlin (dpa) – Gut einen Monat vor der Bundestagswahl ist die SPD erstmals seit Jahren in einer Sonntagsfrage wieder stärkste politische Kraft in Deutschland. Im Trendbarometer des Forsa-Instituts für RTL und n-tv kommen die Sozialdemokraten auf 23 Prozent, die Union erreicht 22 Prozent.

Die SPD gewinnt im Vergleich zur Vorwoche zwei Prozentpunkte hinzu, die Unionsparteien büßen einen Punkt ein. In der Datenreihe des Instituts landen die Sozialdemokraten damit erstmals seit fast 15 Jahren auf einem höheren Wert als die Union.

Die jetzt für die Union ermittelten 22 Prozent sind Forsa zufolge der schlechteste Wert, den das 1984 gegründete Institut im wöchentlichen Trendbarometer jemals für CDU und CSU berechnet hat. Nach dem Sieg von Armin Laschet über Markus Söder im Rennen um die Kanzlerkandidatur im April lag die Union allerdings schon einmal auf 22 Prozent.

Zahl der Unentschlossenen weiter hoch

Die Grünen rutschen in der aktuellen Umfrage um einen Punkt auf 18 Prozent ab und liegen auf Rang 3. Die FDP kommt unverändert auf 12 Prozent, die AfD auf 10 und die Linke auf 6 Prozent. Die Zahl der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt mit 26 Prozent allerdings weiterhin über dem Anteil der Nichtwähler bei der vergangenen Bundestagswahl.

Forsa zufolge hätten im Moment vier Dreier-Koalitionen eine regierungsfähige Mehrheit, darunter drei unter Führung der SPD. Möglich wäre ein Bündnis von SPD, Union und FDP, eine Regierung von SPD, Grünen und FDP, eine Koalition mit Union, Grünen und FDP oder ein linkes Bündnis mit SPD, Grünen und Linken.

Die meisten Wähler glauben der Umfrage zufolge auch nicht, dass die Union die Stimmung bis zur Wahl noch zu ihren Gunsten drehen kann. 60 Prozent der Befragten werten es als Fehleinschätzung, dass die Union noch Wähler gewinnen könnte, die aus Angst vor einer SPD-geführten Bundesregierung lieber CDU/CSU wählen würden.

Laschet stürzt ab

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak wertete die Umfrage als «Weckruf». Man müsse nun klar kommunizieren, worum es gehe, sagte er der «Welt». Scholz wolle mit den Linken regieren. Jeder müsse sich nun fragen: «Wollen wir als Deutschland weiterhin auf Erfolgskurs bleiben, oder wollen wir eine linke Republik haben, wo wir nicht wissen, wie dieses Experiment ausgeht?» Tatsächlich hat Scholz sich bisher allerdings nicht zu möglichen Koalitionen geäußert.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) riet der Union, sich von den Zahlen nicht vom Kampf ums Kanzleramt abbringen zu lassen. «Wir kämpfen», die Partei kämpfe, sagte Merkel nach dem G7-Gipfel zu Afghanistan auf eine Reporterfrage zum Trendbarometer. «Wir werden uns jeden Tag dafür einsetzen, dass wir ein gutes Wahlergebnis einfahren und nicht jeden Tag auf die Umfragen schauen. Zum Schluss zählen die Stimmen der Bürgerinnen und Bürger in der Wahlbox.»

Im Ranking der Spitzenpolitiker gewinnt einzig SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hinzu (plus 7 Punkte verglichen mit Juni). Größter Verlierer dagegen ist mit minus 11 Punkten der Kanzlerkandidat der Union, Armin Laschet. Bei diesem Ranking geben die Befragten an, bei welchen Politikern sie das Land «in guten Händen» sehen. Laschet liegt laut Forsa nun auf Rang 11, hinter dem CDU-Politiker Friedrich Merz und knapp vor SPD-Vize Kevin Kühnert. Scholz rangiert auf Platz 3, knapp hinter CSU-Chef Markus Söder und deutlich hinter Kanzlerin Angela Merkel (CDU).

Wahlumfragen immer mit Unsicherheiten behaftet

Grundsätzlich spiegeln Wahlumfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang. Sie sind außerdem immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten.

Auch in den Umfragen anderer Institute hatte die SPD zuletzt Boden auf die Union gut gemacht und die Grünen teils deutlich überholt. Zuletzt hatte das Insa-Institut im Sonntagstrend für die «Bild am Sonntag» Union und SPD bereits gleichauf gesehen.

© dpa-infocom, dpa:210824-99-950065/7