Teichwirte fordern Regelung: Bund Naturschutz gegen Bejagung des Fischotters

Fisch aus oberfränkischen Teichen hat eine lange Tradition bis ins 13. Jahrhundert zurück. Im Westen sind es vor allem Karpfenteiche, im östlichen Oberfranken Forellenteiche, die bei uns eine Sonderkultur der Landwirtschaft darstellen. Allerdings haben es die meist nebenerwerblichen Teichwirte nicht leicht. Seit Jahren macht ihnen der Biber das Leben schwer, jetzt kommt der Fischotter dazu. Auch er steht unter Naturschutz, darf nicht bejagt werden, frisst aber, wenn’s sein muss, ganze Teiche leer. Einzige Hilfe bisher ist ein Zaun. Die Teichwirte fordern Änderungen in den ganzjährigen Schonzeit für den Fischotter.

(Symbolbild)