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Terminchaos raubt Trinchieri Verständnis: Lob für Voigtmann

München (dpa) – Bayern Münchens Trainer Andrea Trinchieri reagiert verständnislos auf das Terminchaos im Basketball. Während seine Mannschaft am Donnerstag (18.00 Uhr) in der Euroleague bei ZSKA Moskau antritt, empfangen die deutschen Nationalspieler fast zeitgleich (19.00 Uhr) in der WM-Qualifikation die Esten. «Das sollte aufhören», meinte der Italiener Trinchieri am Dienstag zum Dauer-Thema, das ihn resignieren lässt. «Wir müssen ein Programm zusammenbekommen, das smarter ist, das alles berücksichtigt.»

Die Münchner hoffen nach zwei Euroleague-Heimsiegen in Serie nun auch in Russland auf einen Coup. In Nürnberg gibt Gordon Herbert sein Debüt als Bundestrainer zum Auftakt der Quali für die WM 2023 – ohne die Profis des FC Bayern. «Es ist nicht gut für die Nationalmannschaften und für die Vereine», kritisierte Trinchieri die dichten und überschneidenden Ansetzungen. Das sei aber ein «nie endendes Thema».

ZSKA um Nationalspieler Johannes Voigtmann ist für Trinchieri eine unglaubliche Herausforderung. «Sie sind immer ein Kandidat für das Final Four, für die Trophäe», befand der Bayern-Coach. Es werde daher «super schwer» gegen die Russen. Vom ballgewandten Flügelspieler Voigtmann schwärmt Trinchieri. «Ich liebe ihn», sagte er lachend. «Seine Hände sind die Hände eines Pianisten.»

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