Thomas Cook Pleite: Kulmbacher Reisebüros beraten

So schnell ist der Traumurlaub geplatzt. Auch in Kulmbach sind Urlauber von der Pleite des Touristikkonzerns Thomas Cook betroffen. Die Kulmbacher Reisebüros beraten deshalb aktuell und geben Tipps, was ihre Kunden jetzt tun können.
Gestern war bekannt geworden, dass nicht nur alle Reisen bis 31. Oktober nicht stattfinden, die Frist wurde bis 31. Dezember erweitert. Auch Kulmbacher, die bei Thomas Cook oder einem der Tochterunternehmen, wie etwa Neckermann Reisen, eine Pauschalreise gebucht haben, sind betroffen, können nicht verreisen.
Viele Urlauber hätten ihre Reise schon teilweise- oder vollständig bezahlt und seien frustriert, sagen Reiseexperten aus Kulmbach. Hier versuchen Fachleute, wie sie sagen, zu retten was zu retten ist.
Hintergrund ist die Tatsache, dass die Insolvenzversicherung auf 110 Millionen Euro gedeckelt ist. Wenn das nicht reicht, um alle Kunden zu entschädigen, bleiben die Urlauber auf ihrem Schaden sitzen. Außerdem können dort nur Pauschalreisende ihre Ansprüche geltend machen.
Der Touristikkonzern Thomas Cook hatte vor etwa zweieinhalb Wochen Insolvenz angemeldet. Viele Kunden waren davon im Urlaub überrascht worden. Erst war das Unternehmen davon ausgegangen, dass nur die Reisen bis Ende Oktober ausfallen. Seit heute morgen steht fest, dass bis 2020 keine Reisen mehr stattfinden.