Tragischer Tod von Mutter und Neugeborenem: Ärzte laut Obduktionsbericht ohne Schuld

Im Fall des tragischen Todes einer Mutter und ihres Neugeborenen am Klinikum Kulmbach liegt das Obduktionsergebnis vor. Das berichtet die Neue Presse. Laut Oberstaatsanwalt Herbert Potzel gebe es keine Anhaltspunkte für ein Verschulden der Ärzte. Mutter und Kind seien infolge von inneren Blutungen verstorben, heißt es. Das Kind war ohne Atmung auf die Welt gekommen und auch durch Beatmungsversuche nicht zu reanimieren. Der Mutter konnte auch eine Not-OP nicht mehr helfen. Die Ärzte selbst hatten die Polizei gerufen, um herauszufinden ob sie Schuld am Tod der beiden hätten. Das Verfahren ist noch nicht beendet. Die Staatsanwaltschaft will noch ein zusätzliches Gutachten einholen. In solchen Fällen gebe es routinemäßig eine zweite Abklärung. Wann die abgeschlossen sein wird, steht noch nicht fest.