Trend Schlittenfahren im Fichtelgebirge: Bergwacht muss Schwerverletzten bergen

Der Weihnachtsurlaub, der Kurztrip in die Skigebiete fällt heuer wegen Corona aus. Wenigstens mit den Kindern Schlitten fahren oder im verschneiten Fichtelgebirge spazieren gehen, das wird doch noch erlaubt sein.
Im Prinzip schon sagen die Behörden, problematisch wird’s, wenn es zu viele werden. Am Wochenende waren die Parkplätze an den Skiliften rund um den Ochsenkopf so dicht, dass die Polizei sogar Knöllchen für Falschparker verteilt hat. Gesehen hat man dort Pkw aus ganz Oberfranken und sogar welche aus Nürnberg.
Bei so viel Menschen auf den  – jetzt – Schlittenhängen und im Winterwald gab auch Unfälle. Am Schneeberg zum Beispiel musste die Bergwacht einen 24-Jährigen bergen. Er war mit seiner Freundin mit einem Schlitten gegen eine Felswand geprallt und bewusstlos liegen geblieben. Er wurde mit schweren Verletzungen am Kopf und an der Wirbelsäule ins Krankenhaus gebracht. Außerdem hat die Bergwacht am Wochenende drei Wanderer gesucht und gefunden, die sich verlaufen hatten. Einer von ihnen, ein 21-Jähriger, hatte sich am Fuß verletzt und wurde ebenfalls ins Krankenhaus gebracht.