Trockenheit macht Probleme: Brandgefahr und schlechte Ernte

Die Freibad- und Festles-Besucher freut’s. Seit Wochen haben wir Sommer pur, viel Sonne und wenig Regen. Allerdings bringt die Trockenheit der Natur Probleme und den Bauern Sorgen. In Wäldern und auf Wiesen gilt erhöhte Brandgefahr.

Gestern zum Beispiel war die Feuerwehr bei Michelau im Landkreis Lichtenfels im Einsatz. Eine 500 Quadratmeter große Fläche brannte aus ungeklärter Ursache.
Die Bauern sind jetzt mitten in der Heuernte, und stellen fest, dass es vielerorts auf den Wiesen sogar staubt. Schon der April war warm und zu trocken, dadurch ist nicht so viel gewachsen wie in anderen Jahren – die Heuernte fällt heuer kleiner aus. Bauer Johannes Dörfler aus Neudrossenfeld berichtet im Nordbayerischen Kurier von Engpässen bei Futter und Getreide wegen der Trockenheit – und von steigenden Preisen. BBV-Geschäftsführer Harald Köppel spricht von massiven Einbußen bei Wintergerste, Winterweizen und Winterroggen – die teils schon gedroschen werden um wenigstens die paar Körner zu ernten, die die Getreide ausgebildet haben. Der BBV-Mann sieht auch beim Mais Probleme wenn es nicht bald lange regnet.

Radio Plassenburg-Meteorologe Christian König macht den Bauern wenig Hoffnung. Bis mindestens Mitte der Woche bleibt’s trocken, die Temperaturen steigen und dazu gibt’s Wind, der die Flächen zusätzlich austrocknet.