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Trotz Söders Ansage: einige Weihnachtsmarkt soll öffnen

Regensburg/München (dpa/lby) – Die Staatsregierung will Weihnachtsmärkte absagen – die Veranstalter des Marktes im Schlosshof von Gloria Fürstin von Thurn und Taxis in Regensburg wollen am Freitagabend aber dennoch erstmal eröffnen. «Solange mir keine rechtsverbindliche schriftliche Untersagung vorliegt, werden wir den Markt weiter betreiben», teilte Veranstalter Peter Kittel mit. Er lasse juristische Schritte prüfen.

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte nach Beratungen der CSU-Freie-Wähler-Koalition in München angekündigt, man werde alle Weihnachtsmärkte absagen. «Wir hatten eigentlich darauf gehofft, dass die Veranstalter selber dieses Einsehen haben.» Endgültig soll das neue Paket allerdings erst am Dienstag im Kabinett beschlossen und anschließend im Landtag beraten werden – dies sei bei derartigen Einschnitten nötig, sagte Söder. Alle Maßnahmen sollen dann in der Nacht auf Mittwoch in Kraft treten. Bis dahin steht einer Veranstaltung von Märkten also rechtlich nichts im Wege.

Genehmigungsbehörde sei die Stadt Regensburg, sagte Kittel. Von der liege eine gültige Genehmigung für die Eröffnung am Freitag vor. Auf dem Markt würden sehr straffe 2G-Regeln mit großem Aufwand umgesetzt, man sei an der frischen Luft und auf einem weitläufigen, durchgehend umwehrten Privatgelände. «Wir haben kein Verständnis dafür, dass ein Fußballspiel mit Zuschauern stattfinden kann, aber unser Markt in Frage gestellt wird», sagte Kittel. Es hingen sehr viele Existenzen an dem Markt. Dort gebe es 120 Standbetreiber.

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