Ulvis Anwältin schafft Fakten: Strafantrag gegen Staatsanwalt und Chef-Ermittler im Fall Peggy Knobloch

Im Mordfall Peggy sollen die beiden wichtigsten Personen der ermittelnden Sonderkommission abgelöst werden. Dieses Ziel verfolgt jedenfalls hartnäckig die Anwältin des einst als Mörder von Peggy verurteilten und später in einem Wiederaufnahmeverfahren freigesprochenen Ulvi Kulac.
Um die Forderung durchzusetzen, hat die Juristin jetzt Strafantrag und Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Bayreuther Staatsanwalt Daniel Götz und den Bayreuther Kriminaldirektor Uwe Ebner gestellt. Den beiden Beamten wirft die Anwältin vor, bei ihrer Ermittlungstätigkeit in besonderer Weise gegen geltendes Recht verstoßen zu haben.
Der Anwältin geht’s um Zeugenbefragungen Ende Januar, bei denen eine, wie sie meint, heimlich erstellte Gesprächs-Aufzeichnung verwendet worden ist. Ein Gespräch zwischen Ulvi und seinem Vater, in dem es um die Tötung von Peggy Knobloch gehen soll. Dieses Gespräch dürfe Dritten nicht mehr vorgespielt werden, weil Ulvi freigesprochen worden sei, ist die Anwältin überzeugt, vielmehr müsse die Aufzeichnung vernichtet werden.