Um den guten Ruf bemüht: Anwältin will Hintergründe zum Phantom von Freienfels klären

Im Fall des Phantoms von Freienfels wird es keinen Gerichtsprozess gegen die Eltern des Mannes geben. Das Amtsgericht Bayreuth hat ein Verfahren gegen die eltern des 43-jährigen Mannes abgelehnt. Nach dieser Entscheidung der Justiz in Bayreuth kämpft die Anwältin eines Elternteils jetzt um den Ruf der Familie.

Rechtsanwältin Doris Benker-Roth betont, der 2016 befreite 43-jährige Mann sei weder eingesperrt noch vernachlässigt gewesen. In Berichten war seinerzeit von Verwahrlosung die Rede gewesen. Einem Urlauber war das Gerücht vom Phantom von Freienfels zu Ohren gekommen und er hatte seltsame Laute aus dem Haus der Familie gehört. Er hatte den Stein ins Rollen gebracht und die Behörden hatten dann den 43-Jährigen entdeckt, der als Jugendlicher irgendwann nicht mehr in die Schule gegangen war und schließlich nur noch auf dem heimischen Anwesen blieb.
Die Anwältin betont jetzt, der 43-Jährige habe sich frei im Haus bewegt und sei nicht etwa angekettet gewesen.

Die Anwältin will erreichen, dass der Mann eines Tages wieder seine Eltern in Freienfels besuchen kann. Aktuell wird er in einer Einrichtung betreut.