Unfallstatistik: Alkohol- und Geschwindigkeitskontrollen sollen Unfälle vermeiden helfen

Jedes Jahr wertet die Polizei die Unfälle aus, die sich auf den Straßen bei uns ereignet haben. Da wird genau geschaut, was die Ursachen und die Auswirkungen waren. Der Grund: Basierend auf den Ergebnissen legen das Innenministerium und die Polizei, zum Beispiel auch die Inspektion in Kulmbach fest, wo sie wie stark kontrolliert und welche Aktionen sie durchführen kann um Unfälle zu vermeiden.

Zum Beispiel die über 300 Alkoholkontrollen letztes Jahr allein im Kulmbacher Land haben 140 Alkoholsünder überführt, bevor sie einen Unfall verursachen konnten. Hier wird die Polizei nach Auskunft von Verkehrssachbearbeiter Klaus-Peter Lang im Gespräch mit Radio Plassenburg auch weiter machen. Denn von den acht Todesopfern vergangenes Jahr auf Kulmbacher Straßen ist die Hälfte bei Alkoholunfällen ums Leben gekommen.
Ebenso werden auch die Geschwindigkeitskontrollen eher mehr als weniger, denn auch wenn die Zahl der Unfälle mit höheren Geschwindigkeiten leicht zurück gegangen ist, die Auswirkungen bei diesen Unfällen sind gravierend.
Insgesamt sind im vergangenen Jahr in Stadt und Landkreis Kulmbach 315 Menschen verletzt worden, diese Zahl ist zurück gegangen. Acht Personen wurden getötet, der höchste Stand seit zehn Jahren.