Uni-Campus Kulmbach: Wirtschaftsjunioren geben einige Faktoren zu bedenken

Steigert der Campus die Attraktivität des Standorts Kulmbach oder ist Standortattraktivität vielmehr Voraussetzung für ein funktionierendes Campuskonzept? Diese Frage stellen die Kulmbacher Wirtschaftsjunioren in einem Positionspapier.

Es sei ein „Henne-Ei-Problem“: Der Aufbau des Campus müsse Hand in Hand gehen mit der Förderung der Standortattraktivität – nicht nur für die Studenten. Der Campus müsse genauso um Mitarbeiter kämpfen wie Unternehmen aus der freien Wirtschaft, heißt es. Und auch die Familien des wissenschaftlichen Personals dürfe man nicht vergessen – Stichwort: KiTa-Plätze oder Arbeitsplätze für Partner.

Ein Risiko sehen die Wirtschaftsjunioren in der Finanzierung durch den Freistaat. Im Moment seien nur die Mittel aus einem Doppelhaushalt gesichert. Es brauche aber drei. Man sei stark von der politischen Unterstützung abhängig.

Abschließend heißt es: Der Campus sei eine hervorragende Sache, die Stadt und Landkreis Kulmbach für sich nutzen sollten. Jedoch sei es wichtig, den Gesamtzusammenhang zu sehen.