Uni, Existenzgründer und Kooperationen: Kulmbacher CSU will neue Arbeitsgruppe bilden

Die Kulmbacher CSU will das Potential, das der Uni-Campus bietet, so bald wie möglich für Startups nutzen und den Lebensmittelstandort Kulmbach mit seinen verschiedenen Behörden, Institutionen und Einrichtungen mit einbeziehen. Zwar sei ein eigenes Existenzgründerzentrum mit dem Bau des Uni-Campus geplant, weil aber der Campusbau auf dem Güterbahnhofsgelände noch auf sich warten lässt, sollte die Stadt jetzt schon entsprechende Räumlichkeiten günstig zur Verfügung stellen, heißt es in einem Antrag.

Die CSU-Stadtratsfraktion schlägt vor, die Stadt solle leere Ladengeschäfte günstig an Existenzgründer vermieten, die im Rahmen ihres Studiums rund um Ernährung in Kulmbach Unternehmen aufbauen wollen. Die Wirtschaftsförderung der Stadt könnte beim Vernetzen helfen, die Stadt solle eigene Netzwerkveranstaltungen oder auch ein gemeinsames Office-Tool mit Post- und Telefonzentrale anbieten, so die CSU.

Für dieses Projekt wünscht sich die CSU eine eigene Arbeitsgruppe aus Stadtratsmitgliedern, Vertretern der Wirtschaftsförderung, der Uni, des Landkreises und der Kulmbacher Lebensmittelwirtschaft.