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Unterhachings Volleyballer kritisieren Ungleichbehandlung

München/Unterhaching (dpa) – Verantwortliche des Volleyball-Bundesligisten TSV Unterhaching haben die Ungleichbehandlung von Sportarten beim Umgang mit der Corona-Pandemie kritisiert. Dabei geht es um zwei positive Tests von TSV-Betreuern, die zur zweiwöchigen Quarantäne des gesamten Teams geführt haben. «Unser Arzt hat zwei Mal mit dem Gesundheitsamt telefoniert», sagte Geschäftsstellenleiter Mihai Paduretu dem Portal «sport1.de». «Die Entscheidung, dass die ganze Mannschaft trotz zweier negativer Tests isoliert wurde, konnte nicht geändert werden. Das versteht keiner.»

Trainer Patrick Steuerwald sagte dazu: «Da fühlt man sich schon sehr benachteiligt und hat das Gefühl in einer Zweiklassen-Gesellschaft zu sein. Für uns ist es spannend zu sehen, dass es auch andere Möglichkeiten gegeben hätte, die uns nicht einmal vorgeschlagen wurden. Und das ist ungerecht, denn wir können nicht wie die Bayern täglich Corona-Tests machen. Das macht mich wütend.»