Untersuchungen für Krebsfrüherkennung: AOK verzeichnet deutliche Rückgänge in Kulmbach

Immer weniger Menschen im Landkreis Kulmbach unterziehen sich einer Krebs-Früherkennungsuntersuchung. Das geht aus aktuellen Zahlen der Krankenkasse AOK hervor. Bei der Früherkennung von Hautkrebs verzeichnet sie den stärksten Rückgang: Rund ein Viertel weniger Vorsorgeuntersuchungen hat es hier demnach im Pandemiejahr 2020 gegeben. Auch die anderen Untersuchungen, wie etwa zur Früherkennung von Prostata- oder Darmkrebs seien im Kulmbacher Land deutlich zurückgegangen. Man müsse die Krebs-Früherkennung wieder stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rücken, heißt es. Dabei soll auch die bundesweite AOK-Kampagne „Deutschland, wir müssen über Gesundheit reden“ helfen.