Urteil gegen Nailaer erwartet: 33-Jähriger hatte seine Freundin getötet und verbrannt

Der Prozess gegen einen Jungmanager aus Naila vor dem Landgericht in München steuert auf sein Ende zu. Der aus Naila stammende Angeklagte hatte von Anfang an zugegeben, seine langjährige Freundin getötet und ihre Leiche an einem See bei München verbrannt zu haben. Heute soll das Urteil gegen den 33-Jährigen gesprochen werden.
Die Staatsanwaltschaft plädiert auf lebenslänglich. Der Nailaer habe besonders heimtückisch gehandelt. Er habe die Freundin aus dem Weg geräumt, um mit einer Neuen zusammen sein zu können. Diese „Neue“ ist eine Frau aus Prag und im Prozess als Kronzeugin aufgetreten. Sie hatte vor der Wohnung des Paares am Tattag Schmerzensschreie gehört.
Die Verteidigung fordert sechs Jahre Haft wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Die Tat hatte der Angeklagte zugegeben, aber den Vorsatz verneint. Es sei ein schreckliches Unglück gewesen, so seine Version.

Die Freundin war überraschend von einer Reise heimgekehrt, während der 33-Jährige mit einer anderen Frau unterwegs war. In der gemeinsamen Wohnung soll es dann zu dem letztendlich tödlichen Aufeinandertreffen der beiden gekommen sein.