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Urteil im „Raser-Prozess“ steht kurz bevor: Verurteilung wegen Mordes scheint unwahrscheinlich

Eine Verurteilung wegen Mordes wird immer unwahrscheinlicher. Im Fall des Selber Rasers, der im Februar einen jungen Kulmbacher totgefahren hat, stehen nächste Woche bereits die Plädoyers an. Das Gericht sieht derzeit keinen Anhaltspunkt für eine Verurteilung wegen Mordes – aktuell stufe es den Tod des Mannes eher als fahrlässige Tötung ein. Denn: Womöglich habe vor dem tödlichen Zusammenstoß gar kein Autorennen stattgefunden, das zumindest berichtet die Frankenpost. Der betreffende Zeuge habe diese Aussage zurückgezogen, ein Video seiner Vernehmung sei vor Gericht zudem nicht verwendbar. Die Staatsanwaltschaft Hof hatte – parallel zu einem Urteil nach einem Straßenrennen in Berlin – Anklage wegen Mordes erhoben.