Urteil um Hundeattacke: Kulmbacher Rottweiler-Besitzer soll 3.200 Euro Strafe bezahlen

Im Prozess um eine Hundeattacke auf einen Schuljungen in Kulmbach Ziegelhütten vor zwei Jahren ist am Kulmbacher Amtsgericht das Urteil gefallen. Der heute 58-jährige Besitzer der beiden Hunde wurde zu einer Geldstrafe von 3.200 Euro verurteilt wegen fahrlässiger Körperverletzung. Der Mann, der inzwischen aus Kulmbach weggezogen ist, machte deutlich, niemand bedauere den Vorfall mehr als er selbst.

Die Staatsanwaltschaft hatte dem Mann vorgeworfen, nicht sorgfältig genug mit seinen beiden Rottweilern umgegangen zu sein, Auflagen den Zaun am Garten zu flicken oder darauf zu achten, dass das  Gartentor geschlossen ist, hatte der Mann nicht erfüllt.

Vor zwei Jahren waren seine beiden Rottweiler aus dem Garten entwischt und hatten einen vorbeilaufenden 9-jährigen Jungen angesprungen und gebissen.

Vor Gericht wurde heute deutlich, dass der 9-Jährige keine Spätfolgen davongetragen hat, seine Wunden sind verheilt, ihm bleibt aber eine lange gut sichtbare Narbe am Kopf.

Das Urteil wird erst rechtskräftig, falls inzwischen keine der  beteiligten Parteien Widerspruch einlegt.