Verdacht bestätigt: Vogelgrippe-Fall am Bayreuther Röhrensee nachgewiesen

Der Verdacht hat sich bestätigt, einer der beiden toten Wildvögel, die am Röhrensee in Bayreuth gefunden worden sind, hatte tatsächlich die Vogelgrippe. Das teilt die Stadt Bayreuth heute mit. Das Geflügelpest-Virus vom Typ HPAIV H5N8 ist vom nationalen Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut nachgewiesen worden.

Im Landkreis Bayreuth und auch in den Landkreisen Lichtenfels und Kulmbach gelten seit Anfang Februar bereits Allgemeinverfügungen zum Schutz vor der Geflügelpest. Die ist für den Menschen ungefährlich, für Geflügel aber tödlich.

In Pottenstein war ein erster Fall in einem Hühnerstall aufgetreten und der gesamte Bestand musste getötet werden. Geflügelhalter sind verpflichtet, ihre Tiere vor dem Kontakt mit Wildvögeln zu schützen und Hygienemaßnahmen einzuhalten. Gleichzeitig sind zum Beispiel im Landkreis Kulmbach seit Februar Geflügelausstellungen oder -Märkte verboten.

In Deutschland sind bisher 625 Fälle von Vogelgrippe bei Wildvögeln und 65 bei Hausgeflügel amtlich bestätigt worden. Wer einen toten Wildvogel findet, sollte den nicht anfassen, aber bitte das Veterinäramt verständigen. Die Vogelgrippe ist immer dann Thema, wenn die Zugvögel zurückkommen. Experten rechnen damit, dass sich die Gefahr wieder legt, wenn die Vogelzugsaison vorbei ist.